Brandbombe

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Ukraine-Krieg: Brandbomben

Ukraine-Krieg Russische Brandbomben über Oserne? Video soll Verstoß gegen Genfer Konventionen zeigen

Sehen Sie im Video: Russische Brandbomben über Oserne – Video soll Verstoß gegen Genfer Konventionen zeigen.










Dieses Video soll den Einsatz russischer Brandbomben in der Ukraine zeigen.


Die ukrainischen Streitkräfte schreiben auf Twitter, dass es sich um russische Brandgeschosse vom Typ "9m22s" handle.


Das Verifikationsteam des stern bestätigt, dass die Bilder aus dem Dorf Oserne in der Ostukraine stammen.


Der ukrainische Parlamentsabgeordnete Roman Hryshchuk postet den Clip auf Twitter. Welche Kriegspartei das Video gefilmt hat, ist allerdings unklar. Auch über Verletzte oder Tote gibt es keine Informationen.


Zusatzprotokolle der Genfer Konventionen verbieten den Einsatz von Brandwaffen gegen Zivilpersonen beziehungsweise in einer Art und Weise, in der es leicht zu sogenannten Kollateralschäden kommen kann.


Vor diesem Hintergrund ist der Einsatz in städtischen Gebieten geächtet.


Im Rahmen des Ukraine-Krieges wurde wiederholt über den Einsatz russischer Phosphorbomben berichtet.
Video soll Phosphorangriff auf Mariupol zeigen

Ukraine-Krieg Video soll Phosphorangriff auf Asowstal-Werk in Mariupol zeigen

Sehen Sie im Video: Video soll Phosphorangriff auf Mariupol zeigen.




STORY: Auf das Stahlwerk Asowstal in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol gehen einem auf Telegram veröffentlichten Video zufolge Brandbomben nieder. Weiße, hell glühende Geschosse sind auf einem Video zu sehen, das Alexander Chodakowski, ein Kommandeur der pro-russischen selbsternannten Republik Donezk, am Sonntag auf Telegram veröffentlicht. Welche Art von Munition eingesetzt und wann das Video aufgenommen wurde, konnte zunächst nicht verifiziert werden. Ein britischer Militärexperte sagt, es sehe aus wie ein Angriff mit Phosphor- oder Brandwaffen. Phosphorwaffen sind nach den internationalen Übereinkommen offiziell nicht verboten, Menschenrechtsgruppen fordern allerdings ein Verbot des Einsatzes wegen der schwersten Verbrennungen, die sie verursachen. Nach Angaben der Ukraine harren noch rund 600 Soldaten in dem Werk aus, von denen 40 schwer verletzt sind. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in seiner Videoansprache am Sonntag, die Verhandlungen über eine Evakuierung aus Asowstal würden weiterhin fortgesetzt.