Lublin

Artikel zu: Lublin

Polizeieinsatz an der betroffenen Bahnstrecke

Tusk: Zwei für Russland arbeitende Verdächtige für Bahn-Sabotage verantwortlich

Nach zwei mutmaßlichen Sabotageakten an einer polnischen Bahnstrecke in Richtung Ukraine hat Polens Regierungschef Donald Tusk Russland verantwortlich gemacht. Zwei von Moskau beauftragte ukrainische Staatsbürger, die "seit langem mit russischen Diensten zusammenarbeiten", hätten mutmaßlich die beiden Anschläge in den vergangenen Tagen verübt, sagte Tusk am Dienstag vor dem Parlament in Warschau. Der Kreml warf den polnischen Behörden daraufhin "Russenfeindlichkeit" vor.
Polizeiautos nahe der beschädigten Bahnstrecke

Polen verurteilt "beispiellosen Sabotageakt" nach Explosion an Bahnstrecke

Die Regierung in Polen hat die Explosion an einer wichtigen Bahnstrecke in Richtung Ukraine als Fall von Sabotage angeprangert. "Eine Bahnstrecke zu sprengen, ist ein beispielloser Sabotageakt", erklärte Regierungschef Donald Tusk am Montag im Onlinedienst X. Der polnischen Staatsanwaltschaft zufolge besteht der Verdacht, dass die Sabotage "terroristischer Natur" sei und mutmaßlich "im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes" ausgeführt worden sei.
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Anklage gegen John Demjanjuk Machte die Not ihn zum Mordgehilfen der SS?

Die Staatsanwaltschaft München hat Anklage gegen den 89-jährigen John Demjanjuk erhoben. Ihm wird vorgeworfen, am Mord von 27.900 Juden im Vernichtungslager Sobibor beteiligt gewesen zu sein. Die Richter müssen klären, ob die schiere Not Demjanjuk zum Nazi-Schergen werden ließ.
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Fall Demjanjuk Der Albtraum des Jules Schelvis

Er kommt, er kommt nicht, er kommt. Das Geschachere um den mutmaßlichen NS-Verbrecher John Demjanjuk schien endlos. Doch am Dienstag wird er nach stern.de-Informationen in Deutschland landen. Jules Schelvis wird es kaum erwarten können, dass Demjanjuk der Prozess gemacht wird. Er überlebte das Vernichtungslager Sobibor, verlor dort aber seine Familie.