Gedenkstunde

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Antisemitismusbeauftragter Felix Klein

Antisemitismusbeauftragter Klein will Antisemitismus der Gegenwart entgegentreten

Vor der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung gefordert, auch dem Antisemitismus der Gegenwart entschlossen entgegenzutreten. "Gerade die Auseinandersetzung mit der Geschichte verpflichtet uns, heute wachsam zu sein und Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen aktiv und entschieden entgegenzutreten", sagte Felix Klein dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwoch). Erinnerung bleibe unvollständig, wenn sie folgenlos bleibe.
Bundestag

Bundestag erinnert in Gedenkstunde an Opfer des Nationalsozialismus

Der Bundestag beginnt seine Sitzungswoche am Mittwoch (12.30 Uhr) mit einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus. Nach einer Ansprache von Parlamentspräsidentin Julia Klöckner (CDU) soll die Holocaust-Überlebende Tova Friedman zu den Abgeordneten sprechen. Zudem werden Musikstücke von Komponisten aufgeführt, die selbst Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. Die Gedenkstunde findet jährlich rund um den 27. Januar statt, dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.
Kölnig Charles III. (r.) und Thronfolger William bei Gedenkgottesdienst in London

Europa erinnert an Kriegsende vor 80 Jahren - Moskau bereitet sich auf Siegesparade vor

Gedenkstunden, Gottesdienste und Kranzniederlegungen: In Europa ist am Donnerstag an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren erinnert worden. In London gedachten der britische König Charles III. und seine Frau Camilla zusammen mit Veteranen des Kriegsendes. Bei der zentralen Feier im Bundestag übte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scharfe Kritik an Russland. Die Ukraine warf Russland derweil vor, die anlässlich der für Freitag geplanten Militärparade in Moskau einseitig vom Kreml ausgerufene Waffenruhe zu missachten.
Video: Volkstrauertag: Gedenkstunde im Bundestag mit Kronprinzessin Victoria von Schweden

Video Volkstrauertag: Gedenkstunde im Bundestag mit Kronprinzessin Victoria von Schweden

STORY: Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt am Volkstrauertag am Sonntag in Berlin. An der Neuen Wache in Berlin-Mitte, der zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, fand gegen Mittag eine Kranzniederlegung statt. An der nahm unter anderem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier teil sowie die Kronprinzessin Victoria von Schweden. Bei der anschließenden Gedenkstunde im Deutschen Bundestag sprach dann auch die 46-Jährige: "Die Menschheit steht vor Herausforderungen, die immer schwieriger und dringlicher werden. Die Stimmung in der Welt ist so eisig wie seit langem nicht mehr. Die groß angelegte russische Invasion in der Ukraine bedroht den Frieden auf unserem gesamten Kontinent, erschüttert die Grundfesten der Weltordnung und verursacht unermessliches menschliches Leid. Es ist ein Krieg, der uns an die dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte erinnert. Hinzu kommen die Entwicklungen im Nahen Osten nach den schrecklichen Angriffen der Hamas auf israelische Zivilisten. Wir sehen entsetzliche Bilder aus Gaza mit großem menschlichem Leid. Natürlich hat auch Israel das Recht, sich in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht zu verteidigen. Der Schutz aller Zivilisten sowohl in Israel als auch in Gaza muss garantiert und das humanitäre Völkerrecht respektiert werden. Zu jeder Zeit. Unter allen Umständen." Der Volkstrauertag wurde 1919 in Deutschland eingeführt und findet laut Bundespräsidialamt seit 1952 stets zwei Wochen vor dem ersten Advent statt.