Reise In das Land von Orbán reisen? Wer die liberalen Geister von Budapest kennenlernen will, sollte das unbedingt tun

Budapest: Auf einem Donauschiff gibt Sängerin Veronika Harcsa ein Konzert, im Hintergrund das Parlamentsgebäude
Budapest: Auf einem Donauschiff gibt Sängerin Veronika Harcsa ein Konzert, im Hintergrund das Parlamentsgebäude
© Akos Stiller
In Ungarn steht der offene und vielfältige Teil der Bevölkerung seit Langem unter Druck. Staatschef Viktor Orbán will unliebsame Gesellschaftsteile ausschließen. In Budapest trifft sich der weltoffenen und emphatischen Teil Ungarns – der sich nicht als Werbegesichter für ein konservatives Ungarn missbrauchen lassen will. 

Als das Konzert beginnt, wirft die Abendsonne ihre Strahlen auf das Parlamentsgebäude auf der anderen Seite der Donau. Veronika Harcsa betritt die Bühne und beginnt zu singen, eine Mischung aus Jazz und Pop, im Takt der Musik klopft sie sich auf den Brustkorb. Ein Mann begleitet sie auf der Gitarre.

Es ist früher Sommer im Jahr 2021. Die Plätze sind alle besetzt, was noch ungewohnt ist, denn auch in Budapest liegt die Zeit des Alles-Runterfahrens in diesen Tagen nicht lange zurück. Für Harcsa ist es die fünfte Veranstaltung seit dem Ende des Lockdowns.


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