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Adelaide Airport: Kaninchen löst am Flughafen Bombenalarm aus

Eine herrenlose Designer-Handtasche auf der Damentoilette am Flughafen von Adelaide hat in Südaustralien einen Großalarm ausgelöst. Doch der Inhalt überraschte die Spezialkräfte.

Wer kennt ihn nicht, den Sicherheitshinweis: "Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt." Diese Ansage, die in regelmäßigen Abständen auf fast allen Flughäfen dieser Welt durch die Terminals hallt, dürfte eine Passagierin am Adelaide Airport überhört haben.

Denn besorgte Fluggäste fanden am Donnerstag auf der Damentoilette eine rosafarbige Sporttasche der australischen Kultmarke Lorna Jane, die anscheinend niemanden gehörte und verständigten die Polizei. Die Australian Federal Police wiederum alarmierte ein Bombenentschärfungsteam, wie die Website "abc.net" berichtet.

Doch als die Experten der angerückten Spezialeinheit den Inhalt der Tasche überprüften, trauten sie ihren Augen nicht. Statt des vermuteten Sprengkörpers entdeckten sie ein Kaninchen mit roter Leine und ohne jeglichen Hinweis auf eine Besitzerin.

Daraufhin rückte die Polizei wieder ab und überließ der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) das Feld. Die Dachorganisation des australischen Tierschutzvereins nahm das Häschen unter die Fittiche und versorgte es mit dem Nötigsten, wie auf Facebook veröffentlichte Fotos zeigen - mit geschnetzelten Karotten eines Schnellimbisses.

"Das ist das erste Mal, dass ich in meinen 26 Dienstjahren bei der RSPCA auf so einen Fall erlebt habe", sagt die Retterin Nalika Van Loenen. "Das junge Kaninchen männlichen Geschlechts ist offenbar sehr gut sozialisiert und gepflegt. Er ist sogar gut fürs das An-der-Leine-Gehen trainiert."

Die gemeinnützige Organisation sucht jetzt dringend nach Informationen zu jener Person, die das ungefähr ein Jahr alte Kaninchen auf der Damentoilette loswerden wollte. "Die rosa Lorna-Jane-Tasche ist jedenfalls sehr markant", sagt van Loenen. "Daher hoffen wir, dass jemand etwas bemerkt hat."

Follow Me: Die Ruine lebt: Ein Rundgang auf dem Geister-Airport BER
tib

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.