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Havariertes Kreuzfahrtschiff: "Carnival Splendor" erreicht sicheren Hafen

Selten waren Kreuzfahrtpassagiere so froh, dass ihre Reise zu Ende ist. Und selten war das Sprichwort vom sicheren Hafen so wahr: Die "Carnival Splendor" trieb vier Tage manövrierunfähig im Pazifik, ohne Strom. Und auch das Ausborden wurde für die Urlauber zur Geduldsprobe.

Der Alptraum für die 3299 Passagiere der in Seenot geratenen "Carnival Splendor" ist nach vier Tagen zu Ende. Das Kreuzfahrtschiff machte am Donnerstag im Hafen von San Diego fest. Das schwimmende Hotel war am Montag nach einem Brand im Maschinenraum vor der mexikanischen Küste in Seenot geraten.

Verletzt worden war niemand, aber Besatzung und Passagiere mussten vier Tage ohne Strom auskommen. Insgesamt sind 4466 Menschen an Bord. Auch die Maschine des gewaltigen Schiffes war nach dem Feuer ausgefallen.

Ein Flugzeugträger eilte zum Havaristen

Vor allem ein fehlender Antrieb ist auf See hochgefährlich: Ein antriebsloses Schiff ist ein manövrierunfähiges Schiff und kann so nicht auf Wellen und andere Wetterereignisse reagieren, zudem kann es gegen ein Hindernis getrieben werden. Mehrere Schiffe waren dem Havaristen zu Hilfe geeilt, darunter der US-Flugzeugträger "Ronald Reagan". Obwohl der gewaltige Träger einen Atomantrieb, fast 5700 Menschen und 85 Flugzeuge und Hubschrauber an Bord hat, ist er immer noch deutlich kleiner als der Kreuzfahrtriese. Die Versorgung der Menschen an Bord des Havaristen wurde per Luftbrücke sichergestellt.

Schlepper mussten den 113.000-Tonner in die USA zurückschleppen. Das Wetter war günstig, die Überführung klappte ohne Zwischenfälle. Allerdings sollte das Ausborden der Passagiere und ihres Gepäcks ohne Elektrik Stunden dauern.

Die "Splendor" war am Sonntag zu einer einwöchigen Kreuzfahrt entlang der mexikanischen Pazifikküste gestartet und sollte die Städte Puerto Vallarta, Mazatlán und Cabo San Lucas an der Südspitze von Baja California anlaufen.

swd/DPA / DPA
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