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Urlaub am Herd: So kommt Siam mit nach Hause

Jeder Thailand-Urlaub geht einmal zu Ende. Es sei denn, man hat in einer guten Kochschule die Thai-Küche gelernt. Hier die Bestenliste.

Von Frank und Mariella Zirpins

Viele Tempel mit sehr vielen Buddhas, Elefantencamps und Trekking-Touren: Für Aktivtouristen gibt es in Thailand einiges zu tun. Auf den Märkten der Großstädte begegnen sich "Langnasen" und Einheimische dann bei einem Interesse, das beide teilen: Essen. Und Kochen. Bewaffnet mit Zetteln, begleitet von ihren Kochlehrern, suchen Touristen nach den Zutaten für jene Gerichte, deren Zubereitung sie später lernen werden - in einerder Kochschulen, die es in den Ferienzielen Chiang Mai, Bangkok, Phuket und auf der Insel Ko Samui zu Dutzenden gibt.

Sie folgen dem gleichen Prinzip: Eine einheimische Lehrerin demonstriert vor der Klasse die Zubereitung der Tagesgerichte, meist in charmant thailändisch gefärbtem Englisch. Jeder Schüler bekommt eine eigene Kochstation zugewiesen. Dort wird zunächst geschnippelt - Thai-Schalotten, Korianderwurzel und Chili muss jeder Schüler selbst in Form bringen. Meist werden in vier bis acht Stunden zwischen drei und sechs Gerichte gekocht, sie variieren von Tag zu Tag. Und: Gegessen wird, was man selbst gekocht hat. Wer komplett versagt, muss hungern.

Das sollte eine Kochschule bieten

Checkliste für die Buchung von zu Hause: Wie groß sind die Kochgruppen? Wie früh ist der Marktbesuch angesetzt - schon um sieben oder erst um neun Uhr? Und Vorsicht: Wenn bereits das Anmeldepersonal schlechtes Englisch spricht, werden Sie die Kochlehrer womöglich gar nicht verstehen. Wer sich erst vor Ort entscheiden will, der sollte flexibel in der Terminplanung sein. Zur Hochsaison sind die Kurse schnell voll. Aber die "Last Minute"- Wahl hat auch Vorteile: Man kann vor Ort seine Nase in die Kochstube stecken, andere Teilnehmer nach ihrer Zufriedenheit befragen und notfalls selbst prüfen, ob es ein sauberes Bad mit Papier und Seife gibt.

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