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Grand Hyatt Berlin: Wellness-Oase in der Großstadt

Auf der obersten Etage thront das Highlight des Grand Hyatt Berlin: Der "Club Olympus Spa & Fitness" bietet Entspannung für Körper und Seele und einen atemberaubenden Blick über die Dächer der Hauptstadt.

Von Jens Maier

Der Himmel über Berlin ist bewölkt, als ich im Schwimmbad im achten Stock meine Runden ziehe. Die Dächer der Hauptstadt scheinen grau in grau und laden nicht dazu ein, auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen. Und warum sollte ich. Soll's draußen doch regnen, während ich vom 26 Grad warmen Whirlpool aus den Blick auf die Stadt genieße. Mit einem Bademantel bewaffnet trotze ich dem verregneten Sommer und wage mich auf die Dachterrasse, von wo aus sich herrlich das Treiben auf dem Marlene-Dietrich-Platz beobachten lässt. Regenschirme dominieren.

Ein idealer Tag also, um sich im "Club Olympus Spa & Fitness" im Grand Hyatt Berlin nach Strich und Faden verwöhnen zu lassen. Sauna, Dampfbad, Fitnessraum, Whirlpool, Wasserfalldusche und ein Swimmingpool auf insgesamt 863 Quadratmetern sind der perfekte Ort für die Entspannung von Körper, Geist und Seele - den einmaligen Blick über die Stadt inklusive. Von A wie Ayurveda bis Z wie Zen Shiatsu reicht die Liste der Schönheitsbehandlungen und Massagen. Ich entscheide mich für eine Shiseido Qi Massage, eine Kombination aus fernöstlichen Drucktechniken und westlichen Massagen. Einmal "durchgenudelt" und rundum erneuert steuere ich mein Hotelzimmer an, dass ebenso luxuriös daherkommt wie der Wellness-Bereich. Das zeitgenössische Design und die edlen Materialien aller 342 Zimmer lassen keinen Platz für Firlefanz, wirken aber trotzdem nicht kühl. Dafür sorgen vor allem die warmen Töne der verwendeten Hölzer und die offene und lichtdurchflutete Raumgestaltung. Das Wort "Badezimmer" ist beim Anblick der Nasszelle eine Untertreibung: Badewanne und Dusche sind vom übrigen Raum durch eine Glaswand abgetrennt. In die Toilette gelangt man durch eine satinierte Glastür. Die Wände bestehen aus amerikanischem Kirschholz, das Waschbecken sitzt in einer Platte aus schwarzem Granit. Fußbodenheizung, beheizte Spiegel und Fön gehören wie selbstverständlich dazu. Bei so viel Luxus steht für mich fest: Das Nachtleben Berlins muss heute sehr lange auf mich warten.

Dabei ist die Lage des Hotels geradezu perfekt, um sich in die Szene der Hauptstadt zu stürzen. Das Grand Hyatt befindet sich im neu geschaffenen Herzen Berlins am Potsdamer Platz, inmitten von Kunst, Kultur und Unterhaltung: "Moma"-Ausstellung, Musical oder Kino - alles befindet sich in unmittelbarer Nähe. Für Unterhaltung wird auch im hoteleigenen Restaurant gesorgt: In der offenen Showküche des "Vox" werden kulinarische Köstlichkeiten vor den Augen der Gäste zubereitet. Das "Dietrich's" ist der angesagte Treffpunkt für ein authentisch-amerikanisches Lunch oder Dinner. Auf der Karte stehen die besten Burger Berlins, übergroße Sandwiches, knackig frische Salate, köstliches Eis, frisch gezapftes Bier und eine reiche Auswahl offener Weine und erfrischender Cocktails.

Satt und zufrieden liege ich auf dem "King Size"-Bett meines Zimmers und überlege: "Gehe ich aus oder lasse ich mir lieber noch einmal im Whirlpool auf dem Dach die Haut verschrumpeln?" Auf dem Weg nach oben begegnet mir Sandra Maischberger im Fahrstuhl. Sie sieht sehr relaxt aus. Offenbar kommt sie aus dem achten Stock.

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