Luca Di Montezemolo Ferrari-Boss will Alonso nicht


Klare Worte vom Ferrari-Boss Luca di Montezemolo: Den Spekulationen über einen möglichen Wechsel des zweifachen Weltmeisters Fernando Alonso zu Ferrari hat Montezemolo eine deutliche Absage erteilt. Für den in einen Sexvideo-Skandal verwickelten Max Mosley sieht er keine Zukunft als Fia-Chef.

"Ich sehe keine Möglichkeit für Alonso. Eine Fahrerpaarung Kimi Räikkönen und Alonso würde bedeuten, sich selbst schaden zu wollen. Ich will zwei gleichwertige Piloten, die zusammenarbeiten", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo der "Gazzetta dello Sport."

Alonso gilt als ein Kandidat für die Nachfolge von Felipe Massa, der nach zwei Nullrunden zum Saisonauftakt in die Kritik geraten war, ehe er in Bahrain triumphierte. Massas Vertrag läuft noch bis 2010, doch Alonso selbst hatte kürzlich die Spekulationen über einen Weggang von Renault angeheizt. Er habe zwar noch zwei Jahre Vertrag, doch in der Formel 1 seien Kontrakte bekanntlich flexibel.

Auf die Frage, ob Fia-Präsident Max Mosley nach dem Sexskandal noch an der Spitze des Verbandes bleiben könne, antwortete Montezemolo: "Mir scheint es objektiv betrachtet schwierig, dass er bleiben wird. Sollte er sich von der Fia zurückziehen, bräuchte der Verband einen Nachfolger mit der selben Erfahrung, Kompetenz, Persönlichkeit und Ausgewogenheit."

SID SID

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