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Urteil vom DFB: Erzgebirge Aue muss wegen Nazi-Plakate Geldstrafe zahlen

Beim Heimspiel gegen RB Leipzig zeigten Aue-Fans Plakate mit Nazi-Vergleichen. Für dieses Vergehen ist der Verein jetzt vom DFB mit einer Geldstrafe belegt worden. Auch ein Teilausschluss droht.

"Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das endet weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen!": Unter anderem wegen diesem Plakat gab es Ärger vom DFB.

"Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das endet weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen!": Unter anderem wegen diesem Plakat gab es Ärger vom DFB.

Der Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist wegen der Plakate mit Nazi-Vergleichen beim Punktspiel gegen RB Leipzig zu einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro verurteilt worden. Zudem müssen die Sachsen bei weiteren Vergehen ein Zweitliga-Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und daher die Blöcke P und O schließen, teilte der Deutsche Fußball-Bund nach einem Urteil des Sportgerichtes mit.

Die Vollstreckung dieser Maßnahme wird für zwölf Monate zur Bewährung ausgesetzt. Das heißt, dass der Teilausschluss der Zuschauer nur dann erfolgt, wenn es innerhalb der Bewährungszeit zu einem schwerwiegenden Wiederholungsfall kommt.

Beim Heimspiel am 6. Februar hatten Teile der Auer Anhängerschaft Plakate mit Nazi-Vergleichen gezeigt, zudem wurde Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz in Nazi-Uniform abgebildet. Vor und mehrmals während des Spiels wurde im Auer Block Pyrotechnik gezündet und zwei Banner mit verunglimpfendem und diskriminierendem Inhalt gezeigt.

and/DPA / DPA
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