Papst Leo XIV. hat seine elftägige Afrikareise mit einer Freiluftmesse in Äquatorialguinea beendet. Vor 30.000 Menschen zelebrierte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Donnerstagmorgen einen Gottesdienst in einem Stadion in Malabo, der ehemaligen Hauptstadt des zentralafrikanischen Staates. Es war die erste größere Auslandsreise seit dem Amtsantritt von Leo XIV. im Mai vergangenen Jahres.
Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.
Am neunten Tag seiner Afrikareise wird Papst Leo XIV. am internationalen Flughafen Malabo, der ehemaligen Hauptstadt von Äquatorialguinea, von Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo mit militärischen Ehren empfangen.
Teodorín Obiang ist der Erstgeborene von Teodoro Obiang, der Äquatorialguinea seit 1979 beherrscht. Villen, Sportwagen, Koks – das ist seine Welt. Doch nun hat er andere Ziele.
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