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TV-RECHTE: Kirch und Bundesliga einigen sich

Die Spiele der letzten zwei Spieltage der Bundesliga-Saison werden wie bisher im Bezahlfernsehen und dann im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein.

Die Fernsehübertragung der entscheidenden Spiele für die Deutsche Fußballmeisterschaft ist gesichert. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag mitteilte, einigten sich der Liga-Verband und die Münchener KirchMedia in ihrem Streit um fällige Zahlungen für die TV-Rechte auf einen Kompromiss. Die Übertragung der letzten beiden Spieltage wird gegen eine verbindliche Zahlung von 21 Millionen Euro gewährleistet, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Annahme der Teilzahlung hat aber keine Auswirkungen auf die Forderung der Liga auf vollständige Erfüllung der vierten TV-Rate.

Die DFL hatte am Donnerstag gedroht, ohne Zahlungszusagen von KirchMedia die Übertragung des 33. und 34. Spieltage zu verhindern. Eigentlich muss KirchMedia am 15. Mai eine Rate von 100 Millionen Euro an die Bundesliga-Vereine zahlen. Die DFL erklärte, dass man sich zu dieser Zwischenlösung entschieden hat, um nicht Millionen Fußballfans zu den Leidtragenden der Insolvenz von KirchMedia zu machen. Die DFL hatte zuvor mit einem Fernsehverbot für die letzten zwei Tage der Bundesliga-Saison 2001/2002 gedroht.

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