America's Cup Durchpusten beim Team Germany


Nach drei Niederlagen zum Auftakt hat das United Internet Team Germany beim Louis Vuitton Act 10 vor Valencia seinen ersten Sieg eingefahren. Gegen die südafrikanische "Shosholoza" lieferte sich die Crew um Skipper Bank ein packendes Race.

Der erste Sieg von Team Germany bei der 10. Vorregatta zum Segelklassiker America’s Cup kam einem Befreiungsschlag gleich. Nach drei Niederlagen in Serie konnten Skipper Jesper Bank (Dänemark) und seine Crew am Freitag beim Louis Vuitton Act 10 vor Valencia mit einem Kampfsieg über das südafrikanische Team Shosholoza den ersten Punkt verbuchen. Damit rückten die Deutschen im Zwischenklassement nach zwei von sechs Renntagen auf Platz neun unter den zwölf Teilnehmern vor.

"Ein dickes Lob an meine Mannschaft. Sie hat heute großartigen Kampfgeist bewiesen", sagte Bank, der nach dem hauchdünnen Vorsprung von 21 Sekunden nach der Zieldurchfahrt eine Flasche Sekt köpfte. Nachdem Deutschlands erstes America’s-Cup-Team in der 155-jährigen Regatta-Geschichte sein drittes Match am frühen Nachmittag erwartungsgemäß gegen Larry Ellisons favorisiertes Team BMW Oracel Racing verloren hatte, fuhr Jesper Bank am späten Nachmittag zunächst auch im Duell gegen die Südafrikaner hinterher.

Top-Favoriten geben sich keine Blöße

Erst als die Crew auf Shosholoza die Deckung der Deutschen aufgab, konnte Banks Team durchbrechen. Die Führung im spannendsten Rennen des Tages wechselte noch zwei Mal, bevor sich das United Internet Team Germany mit besserer Übersicht auf dem abschließenden Vorwindkurs durchsetzen konnte. Die drei weiteren Top-Favoriten Alinghi, BMW Oracle Racing und Team New Zealand gewannen jeweils beide Matches des Tages und bleiben Spitzenreiter. Team Germany trifft am Samstag ab 14.00 Uhr in Rennen fünf und sechs auf die schwedische Victory Challenge und Luna Rossa. Louis Vuitton Act 10 endet am Dienstag.

DPA/kbe


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