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Golf: Donald gewinnt Race to Dubai - Quiros Dubai World Championship

Mit dem dritten Platz bei der Dubai World Championship hat sich Luke Donald in die Geschichtsbücher des Golfs gespielt. Er entschied die Geldranglisten der European und der US PGA Tour für sich. Sieger wurde der Spanier Alvaro Quiros, der zum zweiten Mal in diesem Jahr im Wüstenstaat triumphierte.

Alvaro Quiros hat bei bei der Dubai World Championship nach drei Führungsrunden den Sieg feiern können und die Verfolger Peter Lawrie und Luke Donald dank einer abschließenden 67 auf die Plätze verwiesen. Damit feierte Quiros zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Erfolg im Wüstenstaat, im Februar hatte er die Dubai Desert Classic für sich entschieden.

Double für Donald

Der Weltranglistenerste Donald hat mit dem dritten Rang beim Abschlussturnier in Dubai ein für ihn traumhaftes Jahr mit einem weiteren Erfolg gekrönt und den Eintrag in die Golfhistorie gesichert. Dank des Gewinns des Race to Dubai gewann er nach dem US PGA Tour-Ranking damit die zweite Geldrangliste innerhalb eines Jahres.

Lediglich Rory McIlroy hätte Donald den europäischen Titel entreißen können. Doch der Nordire, der möglicherweise unter dem Dengue Fieber leidet, schloss das Turnier auf dem geteilten elften Platz ab, nachdem er am Schlusstag eine 71er Runde hinlegte. Bis Ende Januar wird McIlroy nun wohl eine Turnierpause einlegen.

"Erst am 13. Loch habe ich auf das Leaderboard geguckt und Rory nicht oben entdeckt. Also wusste, ich, dass der Titel meiner ist", erklärte Donald gegenüber europeantour.com das Duell. Erst nach vollendeter Abschlussrunde, auf der er sich mit 66 Schlägen sogar noch einen Platz nach vorne gekämpft hatte, übermannten ihn die Gefühle. Besonders der Gedanke an seinen vor einem Monat gestorbenen Vater spielten dabei die Hauptrolle: "Er wäre sehr stolz gewesen und hätte mich umarmt", zitierte europeantour.com den glücklichen Sieger.

Kaymer knapp an Top Ten gescheitert

Martin Kaymer teilte sich am Ende des Turnier den elften Platz unter anderem mit McIlroy, nachdem er am Schlusstag ebenfalls eine 71er Runde gespielt hatte. Kaymer war als Dritter im Race to Dubai angetreten, hätte aber keine Möglichkeit zum Sieg der Gesamtwertung gehabt.

sportal.de / sportal

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