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Golf Retief Goosen und Jim Furyk führen in Florida


Das Masters will Retief Goosen auf keinen Fall absagen. Um sein Ticket noch zu lösen, sollte der Südafrikaner die Transition Championship gewinnen. Seine einzigen Probleme sind der Fußball seines Sohnes und sein Rücken. Denn beim Spielen mit dem Sprößling verabschiedete sich seine Bandscheibe und verursacht nun höllische Schmerzen.

Padraig Harrington hatte sich bereits versucht und auch Jason Dufner durfte sich für einen Tag an der Spitze des Leaderboards bei der Transition Championhsip in Palm Harbor wähnen. Nach Runde drei ist es ein Duo bestehend aus Retief Goosen und Jim Furyk, das sich gute Chancen auf den Sieg in Florida ausrechnet.

Goosen ist dabei ein alter Bekannter auf dem Copperhead Kurs. Bereits zwei Mal – in den Jahren 2003 und 2009 - konnte der Südafrikaner das Turnier gewinnen. Dass er sich überhaupt in einer so komfortablen Ausgangslage befindet, grenzt fast an ein Wunder. Denn Goosen leidet unter den Folgen eines Bandscheibenvorfalls.

"Jeder Schlag ist sehr schmerzhaft", erklärte Goosen auf pga-tour.com. "Ich muss meine Schlaghaltung dementsprechend anpassen und meinen Rücken in eine andere Position bringen." Dabei verlagert er sein Gewicht zu 90 Prozent auf das rechte Bein und somit haben auch die Bälle einen Zug in diese Richtung.

Fußball und die Bandscheibe

Nachdem er die World Golf Championships-Cadillac Championship abgesagt hatte und auch beim Arnold Palmer Invitational nicht teilnehmen wird, ist das Turnier in Florida seine einzige Chance, die Qualifikation für das Masters zu schaffen. Noch vor Wochen sah es besser aus, doch dann spielte Goosen mit seinem Sohn Fußball und die Bandscheibe sprang wieder heraus.

Zudem gehören die Transition Championhsip zu seinem favorisierten Turnieren. Aber auch das Masters hat natürlich seinen Reiz. "Ich habe immer gesagt, dass Augusta und St. Andrews zwei der besten Turniere auf der Tour sind. Und das Masters ist nicht das Turnier, welches man gerne verpasst. Deswegen will ich unbedingt weitermachen."

Erst am Mittwoch war Goosen angereist, kann dabei so gut wie gar nicht trainieren, schlägt immer nur ein paar Bälle und braucht gut 45 Minuten, um sich für eine Runde vorzubereiten. Dafür läuft es allerdings erschreckend gut. Nach Runden von 69 und 68 spielte Goosen eine starke 65 – dabei gelangen ihm sieben Birdies bei einem Bogey.

Zwei Plätze hinter dem Masters

Momentan liegt Goosen auf Rang 52 der Weltrangliste, muss nun noch unter die Top 50 kommen, um die Teilnahme am Masters zu sichern. Sein Hauptkonkurrent ist Jim Furyk, der ebenfalls 202 Schläge nach drei Runden auf dem Konto hat. "Ich habe einige Birdies aus dem Rough gespielt, dazu sind mir einige schwierige Putts gelungen", so Furyk auf pga-topur.com.

Dabei verpasste er die alleinige Führung an Loch 18, als er sich seinen einziges Bogey notieren musste. Auch Sang-moon Bae – mit 203 Schlägen zusammen mit Jason Dufner auf Rang drei liegend – hatte durchaus die Chance, sich eine bessere Ausgangslage zu erspielen, der Südkoreaner patzte jedoch an Loch 16.

Sein Abschlag landete links zwischen den Bäumen, der nächste Schlag fand nur den Weg ins Rough. Drei Putts später stand für ihn ein Triple-Bogey zu Buche. Dufner spielte hingegen eine unspektakuläre Par-Runde, bei dem ihm an Loch 5 sein erster Bogey des Wochenendes unterlief. "Wenn so viele Spieler eng beieinander liegen, kann alles passieren", lautete sein Fazit.

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