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PFERDESPORT: Trabrennen in Hamburg: Notplan liegt bereit

Noch läuft der Trabrennbetrieb in Hamburg reibungslos - doch der MKS-Notplan liegt schon in der Schublade.

Noch läuft der Trabrennbetrieb in Hamburg reibungslos - doch der Notplan liegt schon in der Schublade. Hamburgs Traber haben für den Fall des Übergiffs der Maul- und Klauenseuche auf Deutschland vorgesorgt. »An dem Tag, an dem die Maul- und Klauenseuche auf Deutschland übergreift, rechnen wir mit erheblichen Transportbeschränkungen«, sagt Bernd Bormann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Hamburger Trabrenngesellschaft (HTRG).

Angst vor Transport-Verbot

In einem Rundschreiben an Besitzer und Trainer hat die HTRG daraufhingewiesen, dass Pferdetransporte dann voraussichtlich nur noch unter ganz bestimmten Voraussetzungen zugelassen würden. Alle Traber, die in Betrieben stehen, in denen auch Paarhufer wie Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen stationiert sind, dürften dann nach einem zu erwartenden Transport-Verbot nicht mehr nach Bahrenfeld gebracht werden. Auch wenn Pferde nicht infiziert werden können, gelten sie doch als Überträger der Seuche.

Davon wären diverse Starter in Hamburg betroffen. Viele Trainer und Besitzer kommen von weither. Die HTRG hat deshalb Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Jeder Lastkraftwagen, der Pferde zum Volkspark bringt, wird dann über eine mit Ameisensäure getränkte Desinfektionsmatte rollen, um die Virenstämme abzutöten. Klauentiere wie Ziegen, die als Begleiter der Pferde in den Boxen gehalten werden, wurden bereits von der Rennbahn am Volkspark entfernt.

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