Snooker-WM Australier Robertson neuer Weltmeister


Neil Robertson ist neuer Snooker-Weltmeister. Der Australier beendete damit die 30-jährige Siegesserie britischer und irischer Billardspieler. Überschattet wurde die WM in Sheffield von einem Wett-Skandal, in dem auch der dreimalige Champion John Higgins involviert sein soll.

Der Australier Neil Robertson hat in der Nacht zum Dienstag die Weltmeisterschaft im Snooker gewonnen. Der 28-Jährige besiegte im Finale des Turniers in Sheffield den Schotten Graeme Dott nach Frames mit 18:13. Graeme Dott zeigte sich von der Leistung Robertson´s beeindruckt : "Er hat verdient gewonnen; er war über das gesamte Match besser. Ich weiß gar nicht, wie ich noch 13 Frames geholt habe." Trotzdem war Dott mit seinem WM-Abschneiden zufrieden: "Mit dem Erreichen des Halbfinales habe ich auf jeden Fall die Rückkehr in die Top 16 der Weltrangliste geschafft." Für Robertson ist es der erste WM-Titel. Der Mann aus Down Under ist damit zugleich der erste Titelträger seit 1980, der nicht aus Großbritannien oder Irland stammt. Damals war der Kanadier Cliff Thorburn siegreich.

Überschattet wurde das Billard-Turnier von einem Wettskandal, in den der dreimalige Snooker-Weltmeister John Higgins laut einem Medienbericht verwickelt sein soll. Der Snooker- Weltverband (WPBSA) leitete eine Untersuchung ein und sperrte Higgins mit sofortiger Wirkung für die Dauer der Ermittlungen

DPA/dab DPA

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