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Vierschanzentournee: Ahonen top, doch Hannawald kämpft

Sven Hannawald musste sich beim dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee mit Rang vier begnügen und zusehen, wie der Finne Janne Ahonen mit Weiten von 122 und und 115,5 Metern zum Sieg sprang.

Am Innsbrucker Bergisel könnte der Traum Sven Hannawalds von der Wiederholung seines Erfolges bei der Vierschanzentournee geplatzt sein. Der Hinterzartener musste sich am Samstag beim dritten Wettbewerb mit Rang vier begnügen und dabei zusehen, wie der Finne Janne Ahonen mit Weiten von 122 und und 115,5 Metern und 227,5 Punkten vor den Österreichern Florian Liegl (218,7/121,5/112,5) und Martin Höllwarth (216,6/118,5/113,5) zum Sieg sprang. In der Gesamtwertung hat Hannawald mit 713,9 Zählern vor dem Abschlussspringen am Montag in Bischofshofen als Zweiter 26,7 Punkte Rückstand auf den Tournee-Sieger von 1999 (740,6). Dritter ist Höllwarth (711,2).

«Die Wade macht keine Probleme», sagte Hannawald und bestätigte damit die Aussage von Mannschaftsarzt Ernst Jacob, der aus medizinischer Sicht keinerlei Risiko für den Start des deutschen Vorzeige-Adlers sah. Doch Hannawald verkrampfte bei wechselnden Windverhältnissen im ersten Durchgang und landete nur bei 114 Metern. «Es war wieder kein so toller Sprung, ich hatte kein schönes Feeling», gestand der 28-Jährige, der bei sich selbst einige Kleinigkeiten zum Verbessern erkannte und einen Angriff im zweiten Durchgang ankündigte: «Dann will ich noch eine Granate zünden und so viel wie möglich aufholen.»

Das tat er auch. Explosiver, seiner technischen Mittel sicherer, flog Hannawald auf 117,5 Meter und nahm dem bisherigen Tournee- Zweiten Primoz Peterka (Slowenien) gleich 17,6 Punkte ab. Doch er wusste bereits zu diesem Zeitpunkt, dass gegen Ahonen an diesem Tag kein Kraut gewachsen ist. «Der wird noch einen rausknallen», prophezeite der Skiflugweltmeister. Zwar kam der Finne nicht mehr an Hannawalds Weite heran, doch 115,5 Meter reichten zum deutlichen Sieg und dem Ausbau seiner Führung in der Gesamtwertung.

Hannawald fehlt das Sommertraining

Danach haderte Hannawald mit der Verletzung im Sommer. «Mir fehlt das Sommertraining. An guten Tagen reicht die Form, aber es fehlt die körperliche Härte, um auch dann gut zu sein, wenn es stressig wird wie jetzt», meinte er und kündigte dennoch einen Kampf bis zum letzten Sprung an: «Ich gebe mich nicht geschlagen. Ich wünsche mir in Bischofshofen wieder Lockerheit und will dort noch zwei starke Sprünge zeigen.»

Im Schatten Hannawalds kam Martin Schmitt nach seinem Fehlen im Finale von Garmisch-Partenkirchen auf Platz neun. Der Weltmeister belegte nach dem ersten Durchgang gemeinsam mit Hannawald Rang 13, verbesserte sich dann aber durch erneut 114 Meter. «Die Bedingungen sind äußerst wechselhaft. Zwischen Grün am Ablauf und dem Schanzentisch konnte alles schon wieder anders sein», beschrieb der Schwarzwälder die Probleme, die fast alle Athleten zu bewältigen hatten und denen im Finale reihenweise die Besten des ersten Durchgangs zum Opfer fielen. Unisono schimpften fast alle auf die Jury, die keine Veranlassung sah, nach den schon schwachen Weiten im ersten Durchgang den Anlauf zu verlängern.

Als zweitbester Deutscher in der Tourneewertung geht Michael Uhrmann (Rastbüchl) in das Finale auf der Paul-Aussenleitner-Schanze in Bischofshofen. Der 24-Jährige kam in Innsbruck als 18. erneut nicht unter die von ihm selbst geforderten Top Ten und belegt im Gesamtklassement Rang 16. Georg Späth (Oberstdorf) wurde 23., während Stefan Pieper (Winterberg) als 46. des ersten Durchganges vorzeitig ausgeschieden war.

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?