Die Dächer waren einsturzgefährdet. Die Mauern bröckelten. Die Bänke und Tische fielen fast in sich zusammen – das war der Zustand der Primary School von Kinakoni, des Dorfes im Südosten von Kenia, dessen Menschen gemeinsam mit stern und Welthungerhilfe nach neuen Lösungen gegen den Hunger suchen.
Die 250 Schülerinnen und Schülern mussten unter sehr schwierigen Bedingungen lernen, auch die Schulküche war nur ein einfacher Verschlag mit einer Feuerstelle. Auch dank der Unterstützung der Regine Sixt Kinderhilfe-Stiftung konnte die Schule in den vergangenen Monaten von Grund auf saniert werden, einige der Räume mussten sogar neugebaut werden.
Dabei halfen auch die Eltern mit. Sie mauerten etwa die neuen Latrinenblöcke, formten auch die Ziegel, die zum Bau verwendet wurden. Auch ein Computerraum wurde eingerichtet. Den meisten der Schülerinnen und Schüler fehlt jede Erfahrung im Umgang mit digitaler Technologie.
Eine der Grundideen des Projekts ist es, Innovation, Wissen, Ideen aus den Großstädten wie Nairobi aufs Land zu bringen. Die neuen Laptops sollen auch dabei eine Rolle spielen und den Kindern ermöglichen, den digitalen Aufbruchsgeist, der viele Städte Afrikas erfasst hat, mitzuerleben. Im neuen Schulgarten wiederum werden die Schülerinnen und Schüler nach den Erkenntnissen unterrrichtet, die das Versuchsfeld von Kinakoni im Verlauf des vergangenen Jahres erbracht hat.