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Teures Tanken Benzinpreis auf dem Weg zum Allzeithoch – das rät der ADAC Autofahrern

Die Preistafel für Kraftstoffe an einer Tankstelle
Autofahrer zahlen für Benzin so viel wie lange nicht mehr (Symbolfoto)
© Fabian Sommer / Picture Alliance
Die Benzin- und Dieselpreise schießen in die Höhe. Von seinem Allzeithoch ist der Benzinpreis nicht mehr allzu weit entfernt. Der ADAC gibt Tipps, wie Autofahrer etwas Geld sparen können.

Die Benzin- und Dieselpreise steigen und steigen. Im aktuellen Vergleich kostet ein Liter Super E10 bundesweit durchschnittlich 1,609 Euro. Damit zahlen Autofahrer jetzt 2,8 Cent mehr pro Liter als in der Vorwoche. Einen noch größeren Preisanstieg erlebte der Dieselpreis: Ein Liter kostet derzeit 1,478 Euro. Das sind 3,4 Cent mehr als vergangene Woche, wie eine Auswertung des ADAC ergibt.

Grund für die starke Preiserhöhung von Benzin und Diesel sind die deutlich höheren Rohölnotierungen. So kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent auf dem Weltmarkt derzeit rund 83 US-Dollar, eine Zunahme von fünf Dollar zur Vorwoche.

Benzin seit acht Jahren nicht mehr so teuer

Der Benzinpreis ist nicht nur teurer denn je im Jahr 2021, sondern er hat auch beinahe ein Rekordhoch erreicht. Zuletzt war er 2013 so teuer. Noch mehr kostete das Benzin nur am 13. September 2012. Ein Liter Super E10 kostete damals 1,709 Euro, der laut ADAC höchste, jemals gemessene Spritpreis.

Am 1. Januar hatte ein Liter Super E10 noch 1,324 Euro gekostet. Damit war das der bislang günstigste Tag des Jahres. "Bereits nach neun Monaten ist absehbar, dass das laufende Jahr deutlich teurer als das Jahr 2020 sein wird", hieß es in einer Pressemitteilung des ADAC vom 1. Oktober 2021.

ADAC empfiehlt bewusstes Tanken

Der ADAC rät Autofahrern, vor dem Tanken die Uhrzeit sowie den Anbieter zu beachten. Untersuchungen zufolge sind Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten. Außerdem gibt es teils große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Online sowie in Tank-Apps lassen sich die aktuellen Spritpreise sowie Entwicklungen und Prognosen aufrufen. Wer dies beachtet, kann beim Tanken mehrere Euro sparen.

Quellen: Pressemitteilung ADAC, Pressemitteilung ADAC


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