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Starbucks-Konkurrent: Coca-Cola wird erfinderisch: Übernahme von Costa Coffee

Weltweit bringen Menschen den großen Getränkekonzernen immer weniger Vertrauen entgegen und verzichten aus Gesundheitsgründen auf Limonade. Schwere Zeiten für den Markenriesen Coca-Cola, der schon lange auf andere Produkte ausweicht. Jetzt geht es in Richtung Kaffee. 

Coca-Cola drängt auf den Kaffeemarkt: Übernahme von Costa Coffee

Mit dem Kauf von Costa Coffee sichert sich Coca-Cola auch die 4000 Filialen weltweit, die in direkter Konkurrenz zu Starbucks stehen.

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Hört man den Namen Coca-Cola, denkt man zunächst an den berühmten Schriftzug, der seit dem späten 19. Jahrhundert das dunkle, süße Getränk verziert. Vielleicht denkt man noch an Fanta und Sprite, die schon längst zu dem Konzern gehören, aber über die klebrigen Limonaden kommt man meistens nicht hinaus. Dabei investiert Coca-Cola schon seit Jahren in verschiedenste andere Getränke, wie Fuze Tea und Honest tea. Im letzten Jahr wurden so viele neue Produkte gelauncht wie niemals zuvor. Nur Limonade zu verkaufen, reicht schon lange nicht mehr, um den Konzern über Wasser zu halten.

Aus diesem Grund drängt der US-Getränkeriese jetzt weiter auf den Kaffeemarkt. Dafür schnappt sich Coca-Cola die größte britische Kaffeemarke Costa. Der Konzern zahlt dem bisherigen Eigentümer Whitbread für die Costa Limited 5,1 Milliarden US-Dollar (rund 4,4 Milliarden Euro), wie Coca-Cola am Freitag in Atlanta mitteilte.

Coca-Cola findet Geschmack am Kaffee

Zu Coca-Cola gehört bereits unter anderem die Kaffeemarke Georgia. Mit dem Zukauf sichert sich der Softdrink-Produzent nach eigenen Angaben nun eine breite Basis im Kaffeegeschäft in Europa, Asien Pazifik, dem Nahen Osten und Afrika inklusive der Möglichkeit, weiter zu expandieren. Zur Marke Costa gehört auch die gleichnamige Kaffeehauskette mit knapp 4000 Filialen, die weltweit mit Starbucks konkurriert.

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sve / DPA
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