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Verbraucher-Umfrage: Coronakrise: Woran die Deutschen nun sparen

Durch die Coronakrise haben viele Deutsche bereits finanzielle Einbußen erlitten. Entsprechend geben Verbraucher nun weniger Geld aus. Woran die Deutschen sparen, zeigt unsere Grafik. 

Zahlreiche Erwerbstätige in Deutschland sind wegen der Corona-Pandemie in Kurzarbeit, einige haben ihren Job verloren. Entsprechend halten viele ihr Geld nun zusammen. Laut einer aktuellen GfK-Umfrage wollen 26 Prozent der Befragten wegen der Krise auf einen geplanten Urlaub verzichten. 8 Prozent sparen bei Ausgaben für Möbel und 7 Prozent bei Kleidung, ein Auto oder andere Luxusartikel.

Insgesamt rechnen 33 Prozent der Befragten damit, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Für die Studie wurden 500 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt.

Schwerer Wirtschaftseinbruch befürchtet

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet in der Tat mit einem noch schwereren Wirtschaftseinbruch in Deutschland als die Bundesregierung. Nach einer neuen Prognose sinkt das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um mindestens zehn Prozent, wie DIHK-Präsident Eric Schweitzer am Dienstag bei einer Videokonferenz in Berlin sagte. Die Nachfrage nach Produkten "Made in Germany" sei massiv eingebrochen, der deutsche Export geht laut Prognose um 15 Prozent zurück. Es gebe mittlerweile alle Anzeichen einer Weltwirtschaftskrise.

Der DIHK ist mit der Prognose deutlich pessimistischer als die Bundesregierung, die bisher für das Gesamtjahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 6,3 Prozent rechnet. Im ersten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hatte.


Statista / DPA
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