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AKTIENNEWS: Continental AG schreibt tiefrote Zahlen

Die Hannoveraner Continental AG zahlt wegen tiefroter Zahlen im Geschäftsjahr 2001 keine Dividende.

»Wir gehen davon aus, dass es sich um eine einmalige Situation handelt«, sagte der Conti-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer in Hannover. 2000 hatte der Autozulieferer noch 0,51 Euro pro Aktie gezahlt. Dieses Jahr erwartet Conti bei leichtem Umsatzanstieg eine deutliche Ergebnis-Verbesserung und eine »angemessene Dividende«. Die Zahlen des ersten Quartals liegen über Vorjahresniveau.

Der Konzern hatte 2001 den Umsatz inklusive neu erworbener Unternehmen um 11,1 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro gesteigert. Als Grund für den Verlust von 257,6 Millionen Euro nannte Wennemer einmalige Belastungen von 468 Millionen Euro vor allem für die Schließung von Reifenfabriken. Das operative Ergebnis lag aber auch ohne diese Einmalkosten um 15,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von 533 Millionen Euro.

Rote Zahlen schrieben vor allem die Sparten Nutzfahrzeugreifen mit einem operativen Verlust von 97,9 Millionen Euro sowie die US-Tochter Continental Tire North America mit 314,8 Millionen Euro. Dazu hatte neben einer Werksschließung in Mexiko auch der Einbruch der US-Autoproduktion beigetragen.

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