AKTIENNEWS Schlechte Zahlen - aber besser als erwartet


Die Terroranschläge belasteten Fraport weniger stark als befürchtet: Die Passagierzahl sank um 1,6 Prozent.

Die Terroranschläge in den USA haben den Frankfurter Flughafen weniger stark belastet als befürchtet. Die Flughafengesellschaft Fraport berichtete, im vergangenen Jahr seien 48,6 Millionen Reisende gezählt worden und damit nur 1,6 Prozent weniger als 2000. Die Talsohle scheine allmählich überwunden. Die Konjunkturflaute bescherte Fraport allerdings einen deutlichen Rückgang von sechs Prozent auf knapp 1,5 Millionen Tonnen beim Frachtumschlag. Die Luftpost stieg leicht um 0,1 Prozent auf 141.110 Tonnen.

Die Zahl der Starts und Landungen sank geringfügig um 0,5 Prozent auf 456.452. Fraport erklärte, zunächst seien die Fluggastzahlen nach den Terroranschlägen in den USA dramatisch zurückgegangen. Der Trend der monatlichen Zahlen mache inzwischen jedoch Mut. Im Oktober habe das Minus bei den Fluggastzahlen noch 13,9 Prozent betragen, im November waren es den Angaben zufolge 10,9 Prozent und im Dezember nur noch 7,9 Prozent.

Der Einbruch bei den Passagierzahlen sei damit weniger stark ausgefallen als auf anderen deutschen Flughäfen. »In Krisenzeiten dieser Branche ist immer eine stärkere Zentralisierung auf das große Drehkreuz zu beobachten«, erklärte das Unternehmen. Kapazitätsanpassungen der Airlines und die Stilllegung einzelner Routen stärkten den Umsteigerverkehr und den Anteil von Großraumflugzeugen in Frankfurt.

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