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Computer: PCs leichter absetzen

Ab sofort akzeptieren Finanzämter Werbungskosten für private PCs, auch wenn die Rechner nur teilweise beruflich genutzt werden. Offen ist noch, wie die Teilnutzung nachgewiesen werden soll.

Künftig akzeptieren Finanzämter Werbungskosten für private PCs, auch wenn die Rechner nur teilweise beruflich genutzt werden, teilt der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin mit.

Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder hätten beschlossen, eine Aufteilung der Aufwendungen für den Heimcomputer in einen beruflichen und einen privaten Anteil zuzulassen.

Je nach Höhe des Anteils der beruflichen Nutzung könnten dann entsprechende Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden, so der BDL. Bisher wurden die Werbungskosten nur für Computer anerkannt, die ausschließlich beruflichen Zwecken dienten.

Die neue Regelung gilt dem BDL zufolge ab sofort und für alle noch offenen Fälle. Darüber hinaus könnten Computer, die nach dem 01. Januar angeschafft wurden, künftig in einem Zeitraum von drei Jahren statt wie bisher innerhalb von vier Jahren abgeschrieben werden. Wie die Aufteilung der Nutzung nachgewiesen werden kann, sei jedoch noch ungeklärt.

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