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Der Nivea-Konzern: Beiersdorf spielt in der Weltliga

Die blaue Dose ist ein Renner: Der Hamburger Beiersdorf-Konzern spielt vor allem dank seiner Kosmetik-Marke Nivea global in der Liga der führenden Markenartikler mit.

Nivea ist auf der ganzen Welt ein Begriff; in Umfragen und Studien landet die Marke regelmäßig auf den vorderen Plätzen, wenn es um Bekanntheit, Vertrauenswürdigkeit und Markenwert geht. Das macht den Beiersdorf-Konzern natürlich zu einem Global Player in der Liga der führenden Markenartikler.

Neue Nivea-Produkte pushten den Umsatz

Mit neuen Nivea-Produkten, weiteren Ländern und höheren Marktanteilen treibt Beiersdorf-Chef Rolf Kunisch den Nivea-Umsatz weltweit in die Höhe. In den zehn Jahren von 1992 bis 2002 wuchs der Umsatz der Marke meistens deutlich stärker als um zehn Prozent und legte insgesamt von 695 Millionen auf 2,63 Milliarden Euro zu. Kunisch konnte Jahr für Jahr neue Rekordergebnisse für den Gesamtkonzern bei Umsatz und Ertrag verkünden, zu denen auch weitere Konzernmarken wie Hansaplast, Eucerin und La Prairie beitrugen. Doch den Löwenanteil an Umsatz, Gewinn und Wachstum trägt Nivea.

Beiersdorf ist DAX-Kandidat

Mit einem Umsatz von zuletzt 4,7 Milliarden Euro, einem Gewinn nach Steuern von 290 Millionen Euro und einem Börsenwert von mehr als neun Milliarden Euro ist Beiersdorf längst ein Kandidat für den Deutschen Aktienindex DAX. Doch die jahrelange - und nun mit dem Verkauf des Allianz-Pakets an das Tchibo-Konsortium beendete - Unklarheit über die Eigentümerstruktur hatte die Aufnahme in den Leitindex bislang verhindert. Beiersdorf beschäftigt weltweit mehr als 18 000 Mitarbeiter.

DPA