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"Finanztest": Die Letzten ihrer Art: 23 Girokonten sind noch kostenlos

Die Stiftung Warentest hat 119 Banken untersucht - und nur 23 Girokonten gefunden, die ohne Wenn und Aber kostenlos sind. Wer bestimmte Bedingungen erfüllt, hat mehr Auswahl.

Girokonto

Wirklich kostenlose Girokonten gibt es nur wenige

Getty Images

Das Gratis-Girokonto ist selten geworden. Wie selten, das hat die Stiftung Warentest für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" recherchiert. Die Warentester verglichen 270 Kontomodelle von 119 Banken - und fanden nur 23 Girokonten, die ohne Bedingungen wie monatlichen Geldeingang kostenlos sind. Von diesen Gratis-Konten sind wiederum nur 14 überregional verfügbar, die übrigen stammen von regionalen Anbietern.

Um im Test als kostenlos zu gelten, musste sowohl die Kontoführung als auch die Girokarte null Euro kosten sowie kostenloses Onlinebanking angeboten werden. Darüber hinausgehende Leistungen wie Papier-Überweisungen oder Telefonservice können allerdings extra kosten. Auch die Kreditkarte ist nicht bei allen kostenlos mit drin.

Zu den überregionalen Anbietern, die noch ein kostenloses Konto anbieten, zählen vor allem Direktbanken wie DKB, ING-Diba, Comdirect oder die Smartphone-Bank N26, die alle keine eigenen Filialen haben. Bei ihnen ist auch die kostenlose Kreditkarte inklusive. Unter den regionalen Anbietern mit Filialen sind vor allem PSD-Banken, bei denen aber teilweise die Kreditkarte extra kostet.

Gratis-Konto nicht immer die beste Wahl

Zusätzlich zu den 23 Gratis-Konten ohne Bedingungen gibt es weitere Konten, die unter bestimmten Bedingungen kostenlos sind wie einem monatlichen Geldeingang von beispielsweise 1000 Euro.

Zu beachten ist außerdem, dass nicht zwingend das kostenlose Konto für den zu Grunde gelegten Modellkunden die beste Wahl sein muss. Es kommt immer auch auf die Bedürfnisse des einzelnen Bankkunden an. Für viele Menschen wichtig ist beispielsweise, an wie vielen Automaten sie kostenlos Geld abheben können. Und wer regelmäßig Papier-Überweisungen verwendet oder andere Extra-Services nutzt, der sollte sich ein Konto suchen, bei dem diese Leistungen nicht zu teuer sind.

Neben den kostenlosen Konten haben die Warentester knapp 70 weitere Kontomodelle zusammengetragen, die sie als günstig einstufen, weil sie weniger als 60 Euro im Jahr kosten. Bei manchen fällt lediglich ein kleiner Jahresbetrag für die Girokarte an, andere erheben bis zu fünf Euro Grundgebühr im Monat. Mehr als 60 Euro im Jahr sollte man laut "Finanztest" als Bankkunde für ein gewöhnliches Konto nicht bezahlen.

Den kompletten Girokonto-Vergleich finden Sie kostenpflichtig unter www.test.de 

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.