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Gebührenerhöhung: "Ein Cappuccino extra für Premiere"

Der Münchner Pay-TV Anbieter Premiere greift seinen Kunden tiefer in die Tasche: Zum 1. April erhöht er seine Abopreise um bis zu 25 Prozent. Betroffen sind sowohl Neukunden, als auch Nutzer mit laufenden Verträgen.

Der Münchner Pay-TV Anbieter Premiere erhöht zum 1. April seine Abonnementpreise um bis zu 25 Prozent. Von dieser massiven Preiserhöhung sind Kunden mit laufenden Verträgen ebenso betroffen wie Neukunden. Im aktuellen Premiere-TV-Magazin "TV Kofler" schreibt Premiere-Chef Georg Kofler dazu: "Wir wollen nicht darum herumreden: Nur mit dem neuen Angebotsmodell können wir auf Dauer die exklusive Premiere Qualität gewährleisten." Für "treue Kunden von Premiere (…) maximal drei Euro mehr im Monat, ein Cappuccino extra für Premiere."

Teils massive Preiserhöhungen

Die Preise für das Film-, Sport- und Superpaket steigen für Neukunden um jeweils fünf Euro. Bei Zweijahresverträgen werden für Sport und Film dann monatlich 23 statt 18 Euro und bei 12-Monats-Verträgen ganze 25 statt 20 Euro berechnet. "Premiere Super" kostet dann 33, mit 24-Monats-Vertrag, bzw. 35 Euro, mit 12 Monats-Vertrag, statt 28 bzw. 30 Euro.

Auch das Premium-Angebot "Premiere-Komplett" wird teurer. Der Preis steigt von bisher 41 auf 43 Euro bei einem Zweijahresvertrag bzw. 45 Euro, statt bisher 43 Euro, für einen Einjahresvertrag. Premiere-Start bleibt mit 5 Euro unverändert. Bestandskunden werden bis zum Ende der Vertragslaufzeit, mindestens bis Dezember 2004, mit drei Euro monatlich mehr belastet. Der Preis für das Komplett-Paket ändert sich über die Länge der Vertragslaufzeit nicht. Premiere weist ausdrücklich darauf hin, dass den betroffenen Kunden ein Sonderkündigungsrecht zusteht.

Sonderkündigungsrecht möglich

Premiere-Abonnenten, die von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen, sollten dies unbedingt schriftlich tun. Im Kündigungsschreiben muss auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen werden und als Grund die anstehende Preiserhöhung genannt werden.

Auf der Homepage des TV-Anbieters ist auch neun Tage vor der geplanten Preiserhöhung nur ein kleiner Hinweis zu finden: "Sichern Sie sich bis 31.03. die alten günstigen Preise". Was das neu abgeschlossene Abo in Zukunft kosten wird, erfährt der Kunde nicht. Bereits in der Vergangenheit beschwerten sich viele Verbraucher über die schlechte Informationspolitik des TV-Anbieters und in Internetforen ist über eine "Verschleppungstaktik" zu lesen, bis hin zur Ignorierung der fristgerechten Kündigung. Auch seien Kunden, die sich auf das Sonderkündigungsrecht berufen hatten, Kündigungsbestätigungen zuschickt worden, in denen der Kündigungstermin zum Ende der regulären Laufzeit angegeben war. Besonders ärgerlich ist die Preiserhöhung für Kunden, die sich kürzlich einen Decoder zur Entschlüsselung des Premiere-Programms angeschafft haben und nun in jedem Fall schlechter gestellt werden, da sie entweder die erhöhten Gebühren zahlen müssen, oder der Decoder quasi nutzlos wird.

Abonnementenzustrom blieb aus

Premiere hatte, nach eigenen Angaben, mit der Umstellung der digitalen Verschlüsselungstechnik Ende des letzten Jahres, Hunderttausenden so genannten "Schwarzsehen" den Zugang zu Premiere versperrt. Der erhoffte Abonnementenzustrom blieb aber bisher aus.

Torsten Beeck
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(