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Hintergrund: Kinderzuschlag statt Arbeitslosengeld II

Gering verdienende Familien können können ab 2005 zusätzliche Hilfe durch einen neuen Kinderzuschlag erhalten und dann ohne Arbeitslosengeld II auskommen.

Bundesfamilienministerin Renate Schmidt erläuterte diese Leistung für Familien, die bis zu 140 Euro pro Kind und Monat ausmacht. Sie tritt mit der Arbeitsmarktreform Hartz IV in Kraft. Der Zuschlag "wird an Eltern gezahlt, die zwar mit ihren Einkünften ihren eigenen Unterhalt bestreiten können, nicht aber den ihrer Kinder". Die Familien wären ohne Kinderzuschlag auf Arbeitslosengeld II angewiesen, könnten mit dem Zuschlag aber von den eigenen Einkünften leben, sagte Schmidt.

Etwa 1500.000 Familien betroffen

Rund 150.000 Familien würden unabhängig von Bezug des Arbeitslosengeldes II. Familien werde ein Anreiz zur Erwerbstätigkeit gegeben, erklärte Schmidt. Zusammen mit dem Kindergeld von bis zu 154 Euro und möglicherweise Wohngeld könne der durchschnittliche monatliche Bedarf eines Kindes gedeckt werden. Allerdings werden ein eigenes Einkommen und Vermögen des Kindes sowie Unterhaltsleistungen gegengerechnet. Der Zuschlag, der ab 2005 bezahlt wird, muss bei der Familienkasse schriftlich beantragt werden wird für maximal 36 Monate bezahlt.

In Modellrechnungen erläuterte Schmidt, wann der neue Kinderzuschlag gilt: Eine Familie mit zwei Kindern und einer Warmmiete von 521 hat Anspruch bei einem um Steuern, Sozialabgaben und dem Erwerbstätigenfreibetrag bereinigten Nettoeinkommen von 993 bis 1.273 Euro im Monat. Ein solches Einkommen könnte mit einem Midi- und einem Minijob erreicht werden. Bei 993 Euro werden zwei volle Kinderzuschläge von 280 Euro bezahlt, bei 1.273 sind es noch 91 Euro. Das Wohngeld könnte 120 bis 150 Euro betragen. (AP)

DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(