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SCHENKUNG: Schenken spart Steuern

Mit einer Kombination aus Schenkung und Nießbrauchsrecht können viele Hauseigentümer Steuern sparen - in manchen Fällen über 50 Prozent der sonst fälligen Summe.

Bei einer Schenkung gehen das Eigentum und die damit verbundenen Rechte und Pflichten unwiderruflich auf den Beschenkten über. Die VZ VermögensZentrum GmbH in München weist darauf hin, dass unter Einsatz des so genannten Nießbrauchs ein ansehnlicher Batzen Schenkungssteuer gespart werden kann.

»Durch die Bestellung eines Nießbrauchs zugunsten des Schenkers, beispielsweise an einer vermieteten Immobilie, bleibt der Schenker wirtschaftlicher Eigentümer«, so die Finanzfachleute. Der Schenker erhält in diesem Fall auch weiterhin die Mieteinnahmen, und steuerlich ändert sich für ihn ebenfalls nichts.

»Da die persönlichen Freibeträge für Vermögensübergänge alle zehn Jahre wieder genutzt werden können, übertragen viele Eltern bereits zu Lebzeiten Vermögen auf die Kinder.« Erfolge die Schenkung in Kombination mit einem Nießbrauchsvorbehalt, »spart der Beschenkte teilweise über die Hälfte der anfallenden Steuer«.

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