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Vermögensreport: Die Welt wird reicher - und Deutschland hinkt hinterher

Der "Global Wealth Report" der Boston Consulting Group zeigt, dass die Vermögen in Deutschland weniger schnell wachsen als in anderen Ländern. Das liegt daran, wie die Deutschen sparen.

Die Reichen profitierten laut der Studie am meisten vom weltweiten Vermögenszuwachs

Die Reichen profitierten laut der Studie am meisten vom weltweiten Vermögenszuwachs

Getty Images

Eines vorweg: Deutschland gehört immer noch zu den reichsten Ländern der Welt. Laut dem neuen "Global Wealth Report" der Boston Consulting Group besitzen die Deutschen ein privates Finanzvermögen von 7,5 Billionen Dollar (knapp 6,5 Billionen Euro). Damit liegen die Bundesbürger im weltweiten Vergleich wie schon im Vorjahr auf Rang fünf. Angeführt wird das Ranking von den USA mit einem Vermögen von 80,5 Billionen Dollar. Dahinter folgen China (20,7 Billionen), Japan (16,8 Billionen) und Großbritannien (9,3 Billionen).

Allerdings sind die Vermögen der Deutschen im vergangenen Jahr vergleichsweise unterdurchschnittlich gewachsen. Während die Privatvermögen weltweit währungsbereinigt um 7,1 Prozent wuchsen, betrug die Steigerung in Deutschland nur 4,3 Prozent. In Asien wuchsen die Vermögen gar um zwölf Prozent, in Amerika waren es sieben.

Deutsche Zurückhaltung bei Aktien

Für die unterdurchschnittliche Entwicklung in Deutschland lässt sich vor allem ein Grund ausmachen: Das vergleichsweise moderate Wachstum sei unter anderem auf das konservative Anlageverhalten zurückzuführen, heißt es in der Studie. 36 Prozent des Privatvermögens seien hierzulande Spareinlagen oder Bargeld, während lediglich 19 Prozent in Aktien und Fonds stecke. Im Ausland gehen die Menschen mehr Risiko ein - dort werden der Analyse nach nur 27 Prozent der Vermögen auf Sparkonten oder bar gehalten und 35 Prozent in Aktien oder Fonds.

So konnten die Deutschen von den starken Entwicklungen an den Aktienmärkten weniger profitieren als andere. "Das Hoch an den Börsen und die Stärke vieler Währungen gegenüber dem Dollar haben dem weltweiten Vermögenswachstum einen enormen Schub gegeben", sagte BCG-Expertin Anna Zakrzewski. Insgesamt stiegen die weltweiten Privatvermögen auf die Summe von rund 200 Billionen Dollar.

Vor allem die Reichen profitieren

Profitiert haben allerdings vor allem diejenigen, die sowieso schon sehr viel Geld hatten. Laut "Global Wealth Report" ballt sich inzwischen die Hälfte des weltweiten Vermögens bei den Millionären. 2012 lag ihr Anteil noch bei unter 45 Prozent. Damit bestätigt die Studie einmal mehr das Klischee von den Reichen, die immer reicher werden. "Die obersten Segmente wuchsen schneller als alle anderen", heißt es in dem Report. Die meisten Millionäre gibt es laut Studie in den USA. Deutschland steht hierbei weltweit auf Platz sieben. 

"Forbes"-Liste: Die jüngsten Milliardäre der Welt - von der Burger-Queen bis zum russischen Mark Zuckerberg
Die Burger-Queen: Mit ihrem 35. Geburtstag im vergangenen Jahr erbte Lynsi Snyder den ausstehenden Anteil am Burger-Imperium ihrer Familie - der US-Burgerkette In-N-Out. Mit einem geschätzten Vermögen von 1,2 Milliarden Dollar steht sie nun erstmals auf der Milliardärs-Liste von Forbes.

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bak mit DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.