Vorsorgen Für wen sich Riester-Sparen lohnt


Seit der Riester-Rente werden die Deutschen beim Aufbau ihrer privaten Vorsorge vom Staat durch Zulagen und Steuerersparnisse unterstützt. Trotzdem interessiert sich kaum jemand dafür.

Mit Einführung der Riester-Rente werden die Deutschen beim Aufbau ihrer privaten Vorsorge vom Staat finanziell durch Zulagen und Steuerersparnisse unterstützt. Trotzdem ist die Nachfrage bescheiden. Grund: Die Riester-Rente ist wenig flexibel, intransparent und ihr Abschluss kompliziert. Dennoch brechen die Verbraucherschützer eine Lanze für sie. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) betont, dass "Riester" Zuschüsse bietet, die das Altersvorsorgesparen deutlich unterstützen. Besonders profitieren Kleinverdiener, Familien und Alleinerziehende mit mehreren Kindern sowie nicht versicherungspflichtige Ehepartner. Aber auch die Förderquote gut verdienender Singles liegt bei 30 bis 40 Prozent.

Ein

Rechenbeispiel

der vzbv: Eine Alleinerziehende mit einem Kind und 16.000 Euro Bruttoeinkommen muss ihren Riestervertrag mit insgesamt 160 Euro pro Jahr besparen. Dabei reduziert sich ihr Eigenbeitrag um die Grundzulage (38 Euro) und eine Kinderzulage (46 Euro). Sie selbst muss also nur 76 Euro sparen; 84 Euro zahlt der Staat. Es ergibt sich eine Förderquote von 53 Prozent. "Wer auf ei-ne Förderung verzichtet, verschenkt bares Geld", sagen die Verbraucherschützer.

Wer Fragen zur Riester-Rente hat und Hilfe beim Abschluss benötigt, kann sich an die örtlichen Verbraucherzentralen wenden. Adressen und Ansprechpartner unter www.verbraucherzentrale.com.

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