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Wohnprojekt mit 48 Mini-Lofts: So cool wohnt es sich in Amerikas ältester Shopping Mall

Weil die Kunden ausblieben, drohte den altehrwürdigen Providence-Arkaden ein unschöner Tod. Doch dann bauten ambitionierte Architekten die Shopping Mall in ein innovatives Wohnkonzept um. Das Ergebnis beeindruckt.

arcade providence

Die Providence-Arkaden im US-Bundesstaat Rhode Island wurden 1828 gebaut und gelten als die erste geschlossene Shopping Mall des Landes. Die Straßenfront mit der pompösen Säulen-Architektur verbeitet bis heute altgriechisches Flair in der Ostküstenstadt.

Auch in den USA wird Wohnraum in vielen Städten knapp und teuer. In Providence im Bundesstaat Rhode Island haben Architekten Wohnraum an einem ungewöhnlichen Ort geschaffen. Sie bauten eine Shopping Mall in ein Wohnhaus mit 48 Ein-Personen-Lofts um. Und zwar nicht irgendeine Shopping Mall, sondern die altehrwürdigen "Arcade Providence", die älteste geschlossene Shopping Mall der USA, erbaut 1828. Das sanierungsbedürftige historische Gebäude wurde für sieben Millionen Dollar komplett saniert und umgestaltet. Im Erdgeschos sind nach wie vor kleine Geschäfte beheimatet, in der Galerie auf der ersten und zweiten Etage liegen die Wohnungen. Das ambitionierte Architekturprojekt hat zahlreiche Designpreise gewonnen und gilt als Musterbeispiel für neue Formen urbanen Wohnens.

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