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Internationaler Vergleich: So wenige Deutsche leben in den eigenen vier Wänden

Im Vergleich der OECD-Staaten liegt Deutschland was das Wohneigentum anbelangt nur auf dem vorletzten Platz. Nur die Schweizer mieten noch mehr. Wer die Könige des Eigenheims sind, zeigt unsere Grafik.

Deutschland ist eine Mieternation. Zwar boomt der Markt mit Immobilien, weil die klassische Geldanlage nichts mehr einbringt und Kredite günstig zu haben sind – zu einer hohen Eigentümerquote bei den Privathaushalten führt das aber nicht. Die Mehrheit der Haushalte in Deutschland wohnt zur Miete, wie die Grafik von Statista zeigt. Dabei ist der Anteil im Saarland mit gut 60 Prozent am höchsten, in Berlin mit etwa 14 Prozent am niedrigsten.

Im Vergleich der OECD-Staaten liegt Deutschland damit auf dem vorletzten Platz vor der Schweiz mit 40 Prozent und weit unter dem Durchschnitt. Der liegt bei 68 Prozent für alle 34 untersuchten Länder. Mit 90 Prozent Eigenheimbesitzern liegen die Slowakei und Litauen im Vergleich ganz vorn. Ebenfalls über dem Durchschnitt liegen unter anderem Spanien (78 Prozent), Norwegen (76 Prozent) oder Griechenland (72 Prozent).

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