Arbeit USA verlagern 830 000 Jobs ins Ausland


Deutschland als Vorbild? Amerikanische Unternehmen wollen immer mehr Jobs in Niedriglohnländer verlagern. Besonders betroffen ist der Dienstleistungsbereich.

Die amerikanischen Unternehmen verlagern noch mehr Jobs als bislang angenommen in Niedriglohnländer wie China, Russland und Indien. Bis Ende 2005 würden allein im Dienstleistungsbereich rund 830.000 Stellen ins Ausland abwandern, ergab eine Studie von Forrester Research. Vor zwei Jahren wurde noch mit einer Abwanderung von 588.000 Jobs gerechnet. Betroffen seien auch hoch qualifizierte Tätigkeiten wie Buchhaltung und Software-Entwicklung.

Bis zum Jahr 2015 werden die USA laut Forrester 3,4 Millionen Jobs ans Ausland verlieren. Auch dies ist ein leichter Anstieg gegenüber früheren Prognosen. Der federführende Forscher der Studie, John McCarthy, verwies auf das starke Lohngefälle zwischen den USA und vielen Ländern. So verdiene ein Computerprogrammierer in Indien verdiene durchschnittlich 10 Dollar die Stunde, sein amerikanisches Pendant habe dagegen einen Stundenverdienst von über 60 Dollar.

AP AP

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