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Arbeitsplatz: Deutsche fühlen sich im Büro nicht wohl

Deutsche Arbeitnehmer fühlen sich offenbar im Büro nicht mehr wohl. Denn laut einer Umfrage möchten gut 80 Prozent verstärkt von zu Hause aus arbeiten.

Deutsche Arbeitnehmer fühlen sich im Büro nicht mehr wohl. Dies lässt zumindest die Online-Umfrage des Karriereportals Monster vermuten. Denn auf die Frage "Würden Sie gern von zu Hause aus arbeiten?" antworteten 82 Prozent der Teilnehmer mit "Ja". Nur jeder sechste möchte Arbeit und Wohnung strikt trennen.

Würden Sie gerne von zu Hause aus arbeiten?DeutschlandEuropa
Ich würde gerne die meiste Zeit von zu Hause aus arbeiten.40%30%
Ja, von Zeit zu Zeit, wenn es sich anbietet.31%34%
Ja, aber meine Firma erlaubt es nicht.10%14%
Ja, aber mein Arbeitgeber stellt nicht die Büroausrüstung.1%3%
Nein, ich möchte Wohnen und Arbeiten strikt trennen.18%

Unter denjenigen, die sich mehr Heimarbeit wünschen, möchten 40 Prozent gern die ganze Zeit von zu Hause aus arbeiten. Hinzu kommt ein knappes Drittel an Unfrageteilnehmern, die hin und wieder Arbeit mit nach Hause nehmen möchten und rund zwölf Prozent, die sich Heimarbeit wünschen, diese Vorstellung aber nicht umsetzen können.

Würden Sie gerne von zu Hause aus arbeiten?

Europaweit ist der Wunsch nach Heimarbeit ebenfalls groß. Etwas mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer möchte die Arbeit gerne nach Hause verlagern, wenn es sich anbietet. Ein weiteres Drittel äußerte den Wunsch, sich ein festes "Home Office" einzurichten. Jeder fünfte allerdings will Wohnung und Arbeit strikt trennen. Wie in Deutschland entschieden sich nur wenige der Umfrageteilnehmer für die Antworten "Ja, aber meine Firma erlaubt es nicht" (14 Prozent) oder für "Ja, aber mein Arbeitgeber stellt nicht die Büroausrüstung" (1,3 Prozent).

Die Ergebnisse der aktuellen Monster-Umfrage basieren auf den Stimmen von 11.757 Teilnehmern (davon 2621 aus Deutschland) der Monster-Webseiten in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und Ungarn.

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