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Ausbildung: Lehrstellenkrise: Staatsregierung zahlt neue Zuschüsse

Zur Überwindung der Lehrstellenkrise will die Staatsregierung bayernweit Zuschüsse an Jugendliche und Betriebe zahlen. Dem Freistaat fehlen 10.000 Ausbildungsplätze.

Zur Überwindung der Lehrstellenkrise will die Staatsregierung bayernweit Zuschüsse an Jugendliche und Betriebe zahlen. Existenzgründer und Kleinunternehmen sollen bis zu 600 Euro monatlich erhalten, wenn sie Lehrlinge annehmen oder im Verbund Jugendliche ausbilden. Die Jugendlichen selbst sollen bei weit entfernten Ausbildungsplätzen 200 Euro "Mobilitätshilfe" erhalten. "Damit bekommt der Lehrstellenmarkt einen Schub zu mehr Flexibilität", sagte Ministerpräsident Edmund Stoiber.

"Junge Menschen in Arbeit"

Müsse ein Auszubildender mehr als zweieinhalb Stunden zu seiner Lehrstelle hin- und zurückfahren, so sei tägliches Pendeln eigentlich nicht zumutbar. Wer dennoch den Weg in Kauf nehmen wolle, soll den Plänen zu Folge einen Fahrtkostenzuschuss von bis zu 200 Euro bekommen. Der Beschluss sieht vor, ein bisher in den Problemregionen Oberfranken und nördliche Oberpfalz erprobtes Konzept auf ganz Bayern auszudehnen. Zum Programm "Junge Menschen in Arbeit - 13 Starthilfen" gehören nach Stoibers Worten auch günstige Kredite für Ausbildungsbetriebe. Außerdem sollen zusätzliche Ausbildungsplatz-Akquisiteure eingesetzt werden, die Lehrstellen bei Betrieben einwerben.

Plätze regional nicht vorhanden

In diesem Jahr fehlen nach Angaben der Staatsregierung noch rund 10.000 Ausbildungsplätze. Ziel sei es, bis zum September jedem Bewerber einen Ausbildungsplatz anbieten zu können. Ende April gab es laut Landesarbeitsamt 28.500 offene Lehrstellen im Freistaat, aber 42.000 noch nicht vermittelte Bewerber. Im Vorjahr war das Verhältnis von Angebot und Nachfrage Ende April bereits nahezu ausgeglichen. Auf dem Lehrstellenmarkt herrschen allerdings regional große Unterschiede. Gibt es im Arbeitsamtsbezirk München einen deutlichen Überhang an Stellen gegenüber Lehrstellen-Interessenten, so sieht die Lage in vielen nordbayerischen Regionen deutlich schlechter aus.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.