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Bürokratieabbau "Gründeragentur" entlastet Existenzgründer

Gute Nachricht für Unternehmensgründer: In Zukunft können sie sich den Gang auf verschiedenste Ämter sparen. Schlechte Nachricht: Dieser Service wird derzeit nur im Raum Nürnberg angeboten.

Alle notwendigen Formalitäten würden künftig von der "Gründeragentur Mittelfranken" erledigt, berichtete der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg, Dieter Riesterer. Die Einrichtung wird von der IHK gemeinsam mit der Handwerkskammer Mittelfranken und der Stadt Nürnberg betrieben.

Bislang muss sich ein Existenzgründer nach Riesteres Angaben selbst um die Beachtung aller Vorschriften kümmern. Die Gründeragentur vereinfache das Verfahren. "Der Unternehmensgründer kann sich voll auf sein Kerngeschäft konzentrieren." Bei den beiden Kammern und der Stadt werde jeweils eine Anlaufstelle eingerichtet, bei der die Gewerbeanmeldung sowie die Anmeldungen beim Finanzamt, bei der Kammer und bei der Berufsgenossenschaft gebündelt würden.

Gleichzeitig sollen die erforderlichen Angaben an weitere Institutionen wie Krankenkasse, Arbeitsagentur, Amtsgericht, Rentenversicherungsträger und Gewerbeaufsichtsamt weiter geleitet werden. Die "Gründeragentur" ist Ergebnis eines Vorschlags der so genannten "Henzler-Kommission" zum Bürokratieabbau in Bayern.

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