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Gute Konjunktur und niedrige Arbeitslosenquote: Jobvermittler könnten die Schreibtischseite wechseln

Positive Nachrichten zu den Arbeitslosenzahlen freuen die meisten Menschen in der Bundesrepublik. Für die Mitarbeiter der Argentur für Arbeit bedeutet die anhaltend gute Konjunktur im Moment aber vor allen Dingen Eines: Das Bangen um den Job. Rund 17.000 Stellen sollen in ihren Reihen abgebaut werden.

Wegen der gut laufenden Konjunktur soll die Bundesagentur für Arbeit (BA) nach einem "Spiegel"-Bericht in den kommenden vier Jahren 17.000 Stellen abbauen. Die Mitarbeiterzahl würde damit auf rund 100.000 sinken und wieder den Umfang vor der Wirtschaftskrise 2008 erreichen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Es beruft sich auf eine Vorlage für den BA-Verwaltungsrat.

Der Grund für den Abbau sei die zurückgehende Arbeitslosigkeit infolge der guten Konjunktur. Deshalb würden viele Stellen schlicht nicht mehr benötigt. Dies betreffe insbesondere Süddeutschland, wo nahezu Vollbeschäftigung herrsche. Die Stellen sollten ohne betriebsbedingte Kündigungen wegfallen. So sollten etwa Arbeitsplätze von Mitarbeitern, die in den Ruhestand gehen, nicht neu besetzt werden. Außerdem dürften befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden, schreibt der "Spiegel".

hw/DPA / DPA
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