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Ich-AGs und Mini-Jobs: Mehr Stellen in Deutschland geschaffen

Mit Ich-AGs und Mini-Jobs wurden im dritten Quartal in Deutschland wieder mehr Stellen geschaffen. Die Hartz-Gesetze sollen diese Entwicklung erheblich begünstigt haben.

Von Juli bis September stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 101.000 (0,3 Prozent) auf 38,5 Millionen Menschen, berichtet das Statistische Bundesamt. Die Entwicklung sei durch die Instrumente der Hartz-Gesetze erheblich begünstigt worden.

Der seit fast drei Jahren anhaltende Beschäftigungsabbau ist laut Statistik bereits im zweiten Quartal 2004 zum Stillstand gekommen. Von Ende 2001 bis Anfang 2004 seien mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze vernichtet worden. Die Trendwende setzte im zweiten Quartal ein, als die Erwerbstätigkeit erstmals wieder leicht um 57.000 Personen zunahm.

Im dritten Quartal steigt die Zahl der Menschen in Lohn und Brot jahreszeitlich bedingt nach der Sommerpause immer an. In diesem Jahr sei das Plus mit 205.000 Personen gegenüber dem zweiten Quartal aber deutlich stärker gewesen als in den drei Jahren zuvor. Rechnet man die jahreszeitlich bedingten Schwankungen heraus, so fiel der Zuwachs saisonbereinigt von Juli bis September geringer aus als von April bis Juni (plus 19 .00 gegenüber 66.000 im zweiten Quartal).

DPA / DPA
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