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Koks, Vodka und Goldketten: Bauarbeiter bekommt zu viel Gehalt ausgezahlt - und haut 33.000 Euro auf den Kopf

Durch einen falsch gesetzten Punkt wurden einem Bauarbeiter mehr als 51.000 Euro zu viel ausgezahlt. Als der Fehler bemerkt wurde, hatte er das Geld schon mit beiden Händen ausgegeben. Jetzt droht ihm Gefängnis.

Kokain Schnaps Geldverschwendung Gehalt

Zu viel Gehalt bekommen? Einem Bauarbeiter fiel schnell eine Verwendung dafür ein: Schnaps, Kokain und Goldketten.

Eigentlich war Steven Burke nur ein einfacher Bauarbeiter aus dem englischen York. Doch eines Tag passierte etwas, mit dem der Mann nie gerechnet hätte: Aus heiterem Himmel fiel ihm ein Vermögen in den Schoss, für seine Verhältnisse zumindest. Kein Wunder also, dass er anfing, aus dem Vollen zu schöpfen. Kokain, Vodka, ein teurer Wagen, Nächte im Hotel. Alles eben, was er sich bis dahin nie leisten konnte. Doch dann kam die Quittung.

Der plötzliche Reichtum hatte nämlich einen nicht ganz so winzigen Haken: Die Kohle stand Burke überhaupt nicht zu. Beim Ausfüllen des Gehaltschecks war das Komma verrutscht und statt 446,60 Pfund waren 44.460 (51.500 Euro) auf seinem Konto gelandet. Das berichtet die Zeitung "The Mirror".  Die Allermeisten hätten das vermutlich bei ihrem Chef gemeldet, was ja auch vernünftig gewesen wäre. Burke betrachtete es stattdessen wie einen Lotto-Gewinn - und legte richtig los.

 Geldausgeben für Fortgeschrittene

Schnaps, Drogen, Designer-Klamotten und Online-Glücksspiel: Burke gab ordentlich Gas und warf das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster, erklärte Staatsanwältin Katy Varlow der Zeitung. Sie ist der Grund, dass der Bauarbeiter bald im Knast landen könnte. Denn natürlich kam es, wie es kommen musste: Burkes Arbeitgeber bemerkte den Fehler - und forderte die Kohle zurück. Dumm nur, dass Burke da schon mehr als 28.000 Pfund (32.800 Euro) durchgebracht hatte.

Nur noch 15.000 Pfund konnten gerettet werden. Auf die Frage, warum er das zu viel erhaltene Geld einfach ausgegeben hatte, fiel Burke nur eine Ausrede ein. Er hätte vermutet, er sei ein glückliches Opfer eines Cyber-Verbrechens gewesen, gab er Polizei und Gericht zu Protokoll. Warum er als Opfer Geld bekommen haben wollte, konnte er vermutlich nicht beantworten. Eine E-Mail seines Arbeitgebers hatte er zwar bekommen, an das Geld habe er sich da aber gerade nicht erinnern können.

Nun könnten sein schlechtes Gedächtnis und sein noch schlechteres Urteilsvermögen Burke echte Probleme machen. Vor Gericht hatte er dann nämlich doch gestanden, das Geld ausgegeben zu haben. Das Urteil wird für den 25. Juli erwartet.

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Kfz-Mechaniker - Mittleres bundesweites Brutto-Monatseinkommen: 2689 Euro, mittleres Ost-Einkommen: 2012 Euro, mittleres West-Einkommen: 2846 Euro. Der bundesweit höchste Verdienst wird mit 3311 Euro in Baden-Württemberg erzielt, der niedrigste mit 1878 Euro in Thüringen, dicht gefolgt von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 1880 Euro.

mma