Studie Mobilität macht Angst


Neuer Job, neue Stadt: Die meisten Menschen haben laut einer aktuellen Studie Angst davor, sich für einen neuen Job vom Partner trennen zu müssen.

Feste Wurzeln sind Karrierekiller. Die von Unternehmen geforderte Flexibilität zwingt immer mehr Menschen, für den Job die Stadt zu wechseln. Wie eine gemeinsame Umfrage der Zeitschrift "freundin" und des Karriereportals jobpilot.de ergab, sehen europäische Arbeitnehmer diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen.

Größte Bedenken haben sie bei der Vorstellung, sich für den Job vom Partner trennen zu müssen: 37 Prozent der 8.320 Befragten fürchten sich davor. Auch wenn die Deutschen mit 34 Prozent zusammen mit den Italienern und Schweizern gering unter Durchschnitt aller Befragten liegen, steht diese Angst bei ihnen an erster Stelle. Gleiches gilt auch für 33 Prozent der Briten und Niederländer. Am meisten bangen jedoch die Polen (52 Prozent) und die Österreicher (46 Prozent) um ihre Beziehung

Viele Zweifel

An zweiter Stelle liegt die Angst vor einer unfreiwilligen Rückkehr: Ein Nicht-Bestehen der Probezeit jagt 26 Prozent der Europäer (29 Prozent der Deutschen) einen Schrecken ein, so die Studie. Am höchsten ist der aber bei Italienern und Niederländern mit 36 bzw. 35 Prozent und am niedrigsten bei Polen und Österreichern mit 12 und 18 Prozent.

Weiter befürchten 18 Prozent der Arbeitnehmer in Europa und Deutschland, in einer neuen Stadt keine Freundschaften zu schließen. Ähnlich sieht es in Österreich mit 17 Prozent und in der Schweiz sowie Frankreich mit je 18 Prozent aus. Nahe dran bleiben Polen und Belgier mit 20 Prozent. Wenig Probleme hiermit haben die Niederländer: Lediglich acht Prozent führen dies als Grund für ungute Gefühle an.

Freunde sind wichtig

Auch der Freundeskreis spielt eine Rolle: 20 Prozent der Deutschen möchten ihn durch einen Umzug nicht verlieren. Gleiches gilt für 20 Prozent der Österreicher und Ungarn sowie 19 Prozent der Tschechen. Europaweit liegt die Zahl bei 18 Prozent. Ausnahmen stellen Italiener mit neun, Franzosen und Belgier mit jeweils zehn Prozent dar.

Quelle: www.jobpilot.de


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