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Luftverkehr: Thomas Cook lehnt bewaffnete Flugbegleiter ab

Die Fluggesellschaften Thomas Cook und South African Airways wollen nach eigenen Angaben lieber Flüge absagen als wie von den USA gefordert bewaffnete Flugbegleiter einzusetzen.

Die Fluggesellschaften Thomas Cook und South African Airways wollen nach eigenen Angaben lieber Flüge absagen als wie von den USA gefordert bewaffnete Flugbegleiter einzusetzen.

Betroffen ist das Flugziel Orlando/Florida

Die deutsche Fluggesellschaft Thomas Cook schloss den Einsatz so genannter Sky Marshals generell aus. "Thomas Cook hält weiter an seiner Politik fest, einen Flug abzusagen, falls Sky Marshals mitfliegen sollen", erklärte das Unternehmen am Dienstag. Thomas Cook fliegt von Großbritannien nach Orlando in Florida und durchquert außerdem auf Karibik-Flügen den US-Luftraum.

Auch South Africa mag nicht mitziehen

South African Airways erklärte ebenfalls, das Unternehmen werde die US-Forderung vorläufig nicht erfüllen. Die Fluggesellschaft bietet 28 Flugverbindungen pro Woche nach Atlanta und New York an. Die USA hatten verlangt, auf Flügen mit verdächtigen Passagieren bewaffnete Flugbegleiter an Bord zu nehmen. Andernfalls sollten die betroffenen Flugzeuge nicht in den USA landen dürfen. In den vergangenen Wochen waren aus Furcht vor Anschlägen mehrere internationale Flüge in die Vereinigten Staaten abgesagt worden. Bei der Lufthansa sind seit langem auf ausgewählten Flügen Sky Marshals an Bord.

DPA