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"Squeeze-Out" bei Handelskonzern: Douglas-Chef verteidigt den Börsenrückzug

Der Handelskonzern Douglas hat den Rückzug von der Börse verteidigt. Durch das sogenannte "Squeeze-Out", die Auslösung der Aktien zu einem festen Kurs an Aktionäre, soll die Zukunft gesichert werden.

Ein Kapitel Börsengeschichte wird beendet: Der Finanzinvestor Advent und die Gründerfamilie Kreke wollen den Handelskonzern Douglas mit dem Segen der Hauptversammlung von der Börse nehmen. "Gemeinsam mit Advent International streben wir nun einen 'Squeeze-Out' an und damit verbunden ein De-Listing - also den Börsenrückzug", sagte Douglas-Chef Henning Kreke am Dienstag beim wohl letzten öffentlichen Treffen der Douglas-Anteilseigner in Hagen.

Die Zusammenkunft sei "nicht irgendeine Hauptversammlung" - die Douglas-Aktie werde nach einer Billigung der Barabfindung von 38,00 Euro je Anteilsschein endgültig vom Kurszettel verschwinden. Advent hatte sich 2012 mit der Gründerfamilie Kreke verbündet und das Übernahmeangebot für Douglas im vergangenen Oktober vorgelegt. Unter der Ägide des Finanzinvestors sollen bei Douglas nun vor allem die namensgebende Parfümeriekette und die Christ-Juweliergeschäfte ausgebaut werden.

Advent "beabsichtigt, das Wachstum der Parfüm- und Schmucksparte gemeinsam mit dem Management voranzutreiben", hatte der Investor verkündet. Dazu seien auch Übernahmen, etwa in Südamerika und Asien, möglich. Die Textilkette AppelrathCüpper und die Hussel-Süßwarenläden stehen dagegen eher in der zweiten Reihe: Sie sollen laut Advent "ertragsorientiert" weitergeführt werden. Beim angeschlagenen Buchhändler Thalia soll der Umbau weitergehen. Er leidet unter Internet-Konkurrenz wie Amazon und dem Siegeszug von E-Readern wie dem Kindle.

Erste Anteilsscheine 1966 notiert

Douglas werde durch den Rückzug von der Börse "schneller und flexibler", rief Kreke den verbliebenen Anteilseignern zu. Der Konzern könne nun langfristig arbeiten und müsse seine Entscheidungen nicht mehr "quartalsweise veröffentlichen und kommentieren". Zudem habe der Konzern den Kapitalmarkt auch gar nicht wirklich gebraucht: Kapitalerhöhungen oder Anleihen "kennt dieses Unternehmen praktisch nicht", sagte Kreke. Douglas verlasse die Börse aber auch "nicht ohne einen Tropfen Wehmut", räumte Kreke ein. Der Konzern blicke mit seiner neuen Eignerstruktur aber einer guten Zukunft entgegen - und wolle nun die Herausforderungen durch den Online-Handel meistern.

An einer Annahme der Barabfindung bei dem Aktionärstreffen gab es keinen Zweifel: Advent und die Familie Kreke kontrollieren bereits mit 96,79 Prozent deutlich über 95 Prozent der Anteile - und sie greifen nun nach den verbliebenen Aktien. Allzu viele Anteilseigner waren nicht mehr erschienen, gut die Hälfte der Sitzplätze in der Stadthalle Hagen blieb leer.

Dabei konnte der Hagener Handelskonzern auf eine lange Börsengeschichte zurückblicken. Im Oktober 1966 waren erstmals Anteilsscheine des Douglas-Vorläufers Hussel im amtlichen Handel notiert worden. "Nach nunmehr fast 50 Jahren geht die Geschichte als börsennotiertes Unternehmen zu Ende" bilanzierte auch Aufsichtsratschef Jörn Kreke.

jat/DPA/Reuters / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.