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Im Sinkflug Airbus muss A380-Produktion weiter zurückfahren

Ein Airbus A380 fliegt in der Luft
2016 lieferte Airbus noch 28 Exemplare des A380 aus
© Mustafa Yalcin/Picture Alliance
Airbus produziert mit dem A380 das größte Passagierflugzeug der Welt. Doch das ist bei den Kunden wenig beliebt. Auch die Quartalszahlen des Konzerns können nicht überzeugen.

Bei Airbus zeichnen sich wirtschaftliche Probleme ab: Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern muss auf Bestellungen für seinen Riesenjet A380 warten. Jetzt zieht das Unternehmen die Konsequenzen und verringert die Produktion ab 2019 auf lediglich acht Exemplare. Vergangenes Jahr hatten noch 28 A380 die Werrkshallen verlassen, 2018 soll das weltgrößte Passagierflugzeug bereits nur noch 12 Mal gefertigt werden. 

Probleme bei Jet und Militärtransporter

Auch bei Airbus' größtem Verkaufsschlager, dem modernisierten Mittelstreckenjet A320neo, gibt es Komplikationen. Probleme der Triebwerksbauer bringen das Auslieferungsziel in Gefahr.

Im zweiten Quartal musste Airbus bei Umsatz und Gewinn teils kräftige Rückgänge hinnehmen, wie die Vorlage der Zahlen des europäischen Boeing-Rivalen am Donnerstag zeigt. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 15,7 Milliarden Euro. Der um Einmaleffekte bereinigte operative Gewinn (Ebit) schrumpfte stärker als von Analysten erwartet um 27 Prozent auf 859 Millionen Euro. Unter dem Strich sank der Überschuss um 34 Prozent auf 895 Millionen Euro. Dazu trugen auch weitere Mehrkosten für den problembehafteten Militärtransporter A400M bei.

Ein Airbus A400M im Anflug
fri DPA

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