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Billige Markenware: Aldi und Lidl liefern sich Preisschlacht - ein Dilemma für die Discounter

Lidl setzt den Rotstift an und reduziert die Preise von Markenartikeln. Aldi soll von der aggressiven Preispolitik zunehmend genervt sein, schließlich muss der Discounter mit ebenfalls niedrigen Preisen gegenhalten. Ein strategisches Dilemma.

Aldi und Lidl liefern sich Preisschlacht

Aldi und Lidl liefern sich Preisschlacht

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Es klingt fast versöhnlich, was Klaus Gehrig, Konzernchef der Schwarz-Gruppe, zu der auch Lidl und Kaufland gehören, über den Konkurrenten Aldi zu sagen hat. "Wir brauchen Aldi", sagt Gehrig zur "Heilbronner Stimme". "Wenn es Aldi nicht gäbe, wäre auch Lidl eingeschlafen." Denn ausgerechnet der größte Konkurrent würde Innovationen anschieben - davon profitiert dann der ganze Markt. 

Doch harmonisch läuft es derzeit gar nicht zwischen den Wettbewerbern. Denn Lidl dreht extrem an der Preisschraube von Markenartikeln. So will man sich das Image des günstigen Marken-Discounters bewahren. Denn auch Aldi wildert inzwischen auf diesem Terrain. Das Ergebnis: Aldi wird regelmäßig von Lidl unterboten. Die Marge erodiert, berichtet die "Lebensmittelzeitung". 

Dieses Hin-und-Her ist für Aldi anstrengend. Das Management in Mühlheim und Essen sei dem Vernehmen nach zunehmend genervt, so die "LZ". Denn sie müssten ständig beim Preis nachbessern, um den Preiskampf gegen Lidl nicht zu verlieren. Und schlimmer noch: Die Preise seien inzwischen so in den Keller gerutscht, dass sie gerade eben oder sogar unter dem Niveau der Eigenmarken liegen. Kunden bekommen also teilweise Markenartikel zu günstigeren Preisen als die Hausmarken. Wie irre diese Spielchen inzwischen sind, zeigt das Beispiel Coca-Cola. Lidl legte mit dem Preis von 89 Cent vor, Aldi bot Coca-Cola als Aktionsware für 79 Cent an - und Lidl zog nach. Dann setzte Lidl erneut den Rotstift an und verkaufte die Cola für 77 Cent. Und Aldi musste notgedrungen ebenfalls den Preis anpassen.

Aldi und Lidl geben nicht nach

Ob Schokolade, Butter, TK-Pizza oder Energy-Drinks: Aldi und Lidl liefern sich einen satten Preiskampf. Ein strategisches Dilemma für beide Discounter. Denn Lidl will sich nicht von Aldi das Image streitig machen lassen. "Ich hatte schon Sorgen, als auch Aldi in das Geschäft mit Markenartikeln eingestiegen ist", so Gehrig. Doch offenbar meint auch Aldi diesen Strategieschwenk ernst. "Beobachter berichten, dass beide Seiten fest entschlossen sind, um die Preisführerschaft zu kämpfen. Das gilt sowohl für Marken als auch für Eigenmarken, wo zuletzt in einigen Segmenten ebenfalls eine Reihe von Preissenkungen vorgenommen wurde", berichtet die "Lebensmittelzeitung". "Experten rechnen [...] damit, dass die Preiskämpfe noch eine Weile weitergehen, zumal derzeit auch Kaufland und Netto einen ähnlichen Kurs fahren und den Wettbewerb zusätzlich anheizen." 

Und als wäre das nicht genug, mischen nun auch die höherpreisigen Supermärkte beim Billig-Kampf mit. Anfang Februar bot Rewe Kerrygold-Butter für 1,66 Euro an - und war damit 3 Cent günstiger als Aldi.

Bis auf den Firmennamen ist kein Unterschied zu erkennen.
kg
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(