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Industriespionage: Apple-Mitarbeiter klaut Pläne für geheimes Roboterauto - und wird vom FBI festgenommen

Ein Ex-Apple-Mitarbeiter hat offenbar versucht, umfangreiche geheime Daten zur chinesischen Konkurrenz zu schaffen. Die Ermittlungen des FBI fördern bislang unbekannte Details über Apples Autoprojekt zutage.

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Apple kämpft gegen Geheimnisverrat und Leaks

AFP

Bis zum Flughafen von San Jose hatte Xiaolang Zhang es geschafft, der Last-Minute-Flug nach China war gebucht - dann schlug das FBI zu. Die Beamten nahmen den Ex-Apple-Mitarbeiter wegen Diebstahls von Betriebsgeheimnissen fest, nun drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft und bis zu 250.000 Dollar Strafe.

Bis Ende April hatte der IT-Spezialist bei Apple am streng geheimen Roboterauto-Projekt mitgearbeitet, gerade erst war er aus der Elternzeit zurückgekommen. Dann kündigte Zhang, erklärte er wolle sich um seine kranke Mutter kümmern und beim chinesischen Auto-Start-up Xiaopeng Motors anfangen. Letzteres ließ die Sicherheitsabteilung von Apple aufhorchen. Denn die von He Xiaopeng gegründete und von Alibaba und Foxconn mit viel Investorengeld ausgestatte Firma will das gleiche wie Apple: ein intelligentes Elektroauto bauen.

Apple vermutete Geheimnisverrat und ließ den wechselwilligen Mitarbeiter überprüfen. Und tatsächlich: Es stellte sich heraus, dass Zhang massenhaft geheime Daten heruntergeladen hatte, technisches Insiderwissen, das er zum Teil auf das Notebook seiner Frau überspielt haben soll. Zhang soll den Datenklau zugegeben haben. Xiaopeng Motors betonte am Mittwoch, es gebe keine Hinweise darauf, dass man Apple-Informationen bekommen habe. Der Ex-Apple-Mitarbeiter sei inzwischen entlassen worden.

Informationen über Apples Autoprojekt offenbart

Selbst wenn keine Informationen zur Konkurrenz gelangt sein sollten, ist die Geschichte für Apple ärgerlich. Denn im Zuge der FBI-Ermittlungen wurden auch Informationen über das Auto-Programm bekannt, die der Konzern bislang geheimgehalten hatte. 

So weiß man nun, dass rund 5000 Mitarbeiter des Konzerns in das Projekt eingeweiht sind - und etwa 2700 Zugang zu zwei vertraulichen Datenbanken haben. Der Tech-Konzern, der in Kalifornien bereits mehrere Dutzend selbstfahrende Testwagen registriert hat, entwickelt demnach auch eigene Chips für die Roboterwagen-Systeme.

Apples Problem mit Leaks

Der Fall zeigt einmal mehr, wie anfällig Apple für Leaks und Industriespionage ist. Erst im April hatte Apple in einem internen Memo seine Mitarbeiter eindringlich davor gewarnt, vertrauliche Informationen zu leaken. In dem Rundschreiben heißt es, im vergangenen Jahr habe man 29 Maulwürfe auffliegen lassen, von denen zwölf verhaftet worden seien. "Diese Menschen verlieren nicht nur ihre Jobs, sie können auch große Schwierigkeiten bekommen, woanders eine Anstellung zu finden", droht der Konzern Geheimnisverrätern unverhohlen. Zuvor waren vertrauliche Informationen über Apple-Software sowie das damals noch nicht veröffentlichte iPhone X an die Öffentlichkeit gelangt.

Um solche Lecks zu vermeiden, hat Apple vor einiger Zeit sogar eine Art internen Geheimdienst aufgebaut, der Leaker in den eigenen Reihen jagt. Geleitet wird das Team von einem ehemaligen Geheimdienstler der NSA. Dennoch ist es in einer so großen Firma wie Apple wohl unmöglich, gar keine Interna nach draußen dringen zu lassen. Auch das interne Memo, in dem Apple Leakern droht, war selbst in voller Länge an Bloomberg geleakt worden. 

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mit Agenturen
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.