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Nach Hygieneskandal: Yi-Ko lässt alle 89 Burger-King-Filialen schließen

Schock für 3000 Arbeitnehmer: Laut einem Medienbericht hat der gekündigte Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko alle Filialleiter angewiesen, ihre Läden zu schließen. Betroffen sind 89 Filialen.

Yi-Ko lässt 89 Burger-King-Filialen vorerst schließen

Yi-Ko lässt 89 Burger-King-Filialen vorerst schließen

Der gekündigte Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko hat alle Filialleiter angewiesen, ihre Läden bis auf Weiteres zu schließen. Deutschlandweit sind 89 Restaurants betroffen. Das geht aus einem Schreiben von Yi-Ko-Geschäftsführer Dieter Stummel hervor, wie die Zeitung "Westdeutsche Allgemeine" in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

Darin heißt es: "Bitte alle eventuell noch offenen Restaurants schließen/geschlossen halten." Weiter schreibt Stummel: "Wir müssen eine Vollstreckung aus der gegen uns ergangenen einstweiligen Verfügung unter allen Umständen vermeiden." Laut dem Schreiben von Yi-Ko-Chef Stummel gehen die Gespräche über eine "baldige Wiedereröffnung" der Filialen aber weiter.

Ungewisse Zukunft für 3000 Beschäftigte

Die rund 3000 betroffenen Beschäftigten stehen damit vor einer ungewissen Zukunft. Yi-Ko-Interimsgeschäftsführer Dieter Stummel war auch am Montag zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Bereits seit Bekanntwerden der Kündigung steht auch eine mögliche Insolvenz des Franchisenehmers im Raum. Ein solches Szenario sieht die Gewerkschaft "eher als Chance", wie Zeitler bekräftigte. Es böte die Möglichkeit, in einem geordneten Verfahren an Lösungen für die Filialen und die Beschäftigten zu arbeiten.

Über Missstände bei Yi-Ko hatte RTL bereits Ende April dieses Jahres berichtet. Noch am Montagabend wollte der Sender in seinem Reportage-Magazin "Team Wallraff" das Ergebnis neuer Recherchen zeigen.

tis/DPA / DPA
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