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Neue Strategie: Bahn blässt zur Attacke auf Fernbus-Konkurrenz

Auf dem hart umkämpften Fernbus-Markt hatte die Deutsche Bahn zuletzt das Nachsehen. Das soll sich dieses Jahr ändern. Aber nicht nur die Bussparte hat 2014 bei der Bahn das Ergebnis gedrückt.

Bahn-Chef Rüdiger Grube will sich beim Fernbus-Geschäft nicht länger die Wurst vom Brot nehmen lassen

Bahn-Chef Rüdiger Grube will sich beim Fernbus-Geschäft nicht länger die Wurst vom Brot nehmen lassen

Von den Fernbussen will sich die Deutsche Bahn nicht weiter Kunden abjagen lassen. "Wir werden mit dem Fernverkehr in die Offensive gehen", sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube am Dienstagabend und kündigte für das Frühjahr eine neue Strategie für die Bus-Flotte der Bahn und für den Fernverkehr an. "Wir werden im Fernverkehr - ob auf der Schiene oder Straße - entschlossen handeln."

Zwei Jahre nach der Öffnung des Fernverkehrs für Busse bläst die Deutsche Bahn zum Gegenangriff: "Wir wollen an die Fahrgastrekorde der vergangenen Jahre anknüpfen - und diese sogar übertreffen", sagte Grube beim Neujahrsempfang in Berlin. Für den Fernverkehr werde deshalb am 18. März ein "sehr attraktives Konzept" vorgelegt. Bereits im Februar werde eine neue Strategie für das Fernbusangebot des Konzerns vorgestellt.

Dobrindt fordert WLAN für Regionalzüge und S-Bahnen

Die Deutsche Bahn hatte die Fernbusse zunächst unterschätzt, dabei setzt die Billigkonkurrenz und der von ihr entfachte Preiskampf den Konzern inzwischen gehörig unter Druck. Laut Grube entgingen der Bahn durch die Fernbusse im vergangenen Jahr 120 Millionen Euro an Umsatz. Im Fernbusmarkt bleibe aber "viel Dynamik", sagte der Bahn-Chef. "Nicht jeder Anbieter kann oder möchte sich an einem ruinösen Wettbewerb mit Dumpingpreisen auf Dauer beteiligen."

Um die Bahn im Wettbewerb mit Auto, Fernbus und Flugzeug zu stärken, forderte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erneut schnelles Internet in allen Zügen. Es genüge nicht, nur den Fernverkehr auszurüsten, auch Regionalzüge und S-Bahnen müssten über einen drahtlosen Internetzugang verfügen, sagte Dobrindt der "Süddeutschen Zeitung" vom Mittwoch. Die Bahn könne "das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden", müsse aber mit einer "Modernisierungsoffensive" ihr Potenzial ausschöpfen.

In ihren ICE-Zügen verbessert die Deutsche Bahn derzeit den Internetempfang. "Digitale Lösungen verfolgen wir natürlich nicht nur im Fernverkehr, sondern in allen Geschäftsfeldern", sagte Grube.

Sturmschäden, Streiks und Fernbus-Konkurrenzkampf

Bisher können Reisende der Deutschen Bahn nur im ICE-Kernnetz mit einer Länge von 5200 Kilometern während der Fahrt im Internet surfen. Für Kunden der ersten Klasse ist die WLAN-Nutzung dabei kostenlos, in der zweiten Klasse müssen die Fahrgäste dafür derzeit noch zahlen; im Laufe des Jahres 2016 soll sich das ändern. Im Regional- und S-Bahnverkehr gibt es bislang noch kein WLAN. Die Bahn begründet dies laut "Süddeutscher Zeitung" damit, dass die Ausschreibungen der Länder für den Regionalverkehr dies nicht verlangten. "Bei entsprechender Bestellung rüsten wir gerne unsere Züge aus."

Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzten nicht nur die Fernbusse der Deutschen Bahn zu. Auch das Sturmtief "Ela" und die sechs Streiks der Lokführergewerkschaft GDL belasteten das Ergebnis. Die Streiks kosteten den Konzern laut Grube bisher 150 Millionen Euro. "Ela" verursachte am Pfingstwochenende durch Einnahmeausfälle und Sachschäden einen wirtschaftlichen Schaden von 60 Millionen Euro.

Der Konzern blicke deshalb "mit gemischten Gefühlen" auf das Gesamtjahr 2014, sagte Grube. Umsatz und operatives Ergebnis lägen "im Großen und Ganzen" auf dem Vorjahresniveau. "Wir hatten uns mehr vorgenommen", gestand der Bahn-Chef ein.

ono/AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(