Einigung mit IG-Metall VW will Jobgarantie bis 2014 verlängern


Volkswagen will in einigen Jahren führender Autobauer weltweit sein. Ein ehrgeiziges Ziel, für das das Unternehmen seinen Mitarbeitern sogar eine Jobgarantie bis Ende 2014 einräumen will. Die Kehrseite der Medaille: Die Produktivität soll weiter gesteigert werden.

Beim Autobauer Volkswagen wird die bis 2011 laufende Beschäftigungssicherung bis Ende 2014 verlängert. Darauf haben sich das Unternehmen und die Gewerkschaft IG Metall geeinigt, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Verhandlungskreisen erfuhr. Im Gegenzug solle die Produktivität allerdings weiter gesteigert werden. Einzelheiten wollen beide Seiten am Mittag in Hannover vorstellen.

VW und IG Metall hatten im Tarifergebnis 2009 vereinbart, über eine Verlängerung der bestehenden Jobgarantie für die rund 90.000 Mitarbeiter in den westdeutschen VW-Werken zu verhandeln. Die Gespräche begannen Anfang dieses Jahres.

VW hatte sich offen für eine Verlängerung der Beschäftigungssicherung gezeigt. Der Autobauer hatte als Gegenleistung verlangt, den sogenannten indirekten Bereich - dazu zählen Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung - effizienter aufzustellen und die Produktivität dort zu steigern.

Volkswagen hat ehrgeizige Pläne: Bis spätestens 2018 wollen die Wolfsburger - bisher Nummer drei - weltweit führender Autobauer werden. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern gegen den Branchentrend einen Absatzrekord erzielt.

DPA DPA

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